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Beratungszentrum Studienfinanzierung - BeSt

Wir beantworten Ihre Fragen zum Thema Studienfinanzierung.

BAföG

BAföG für ein Studium in Hamburg, für eine Ausbildung in den USA, BAföG online

Informationsveranstaltung für Studieninteressierte

Wege ins Studium – Informationsveranstaltung „Wie finanziere ich mein Studium? – BAföG, Stipendien und Studienkredite“


Unterhalt für die Mutter

Die Mutter eines nichtehelichen Kindes hat gegenüber dem Vater des Kindes einen Anspruch auf Unterhalt. Der sogenannte Betreuungsunterhalt bezieht sich auf sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt. Wenn aufgrund der Pflege und Erziehung eines Kindes keine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden kann, kann sich die Dauer auf vier Monate vor der Geburt bis drei Jahre nach der Geburt des Kindes erstrecken. Die drei Jahre nach der Geburt können im umgekehrten Fall auch für den Vater des Kindes gelten.
Bei der Berechnung des Unterhalts haben ggf. andere Unterhaltsverpflichtungen (z. B. weitere minderjährigen Kinder, etc.) Vorrang. Außerdem gilt ein Selbstbehalt, so dass je nach Einkommen ggf. kein Betreuungsunterhalt zu leisten ist bzw. aus Sicht der Mutter/Vater in Anspruch genommen werden kann.

Die Abteilungen für Beistandschaften der Jugendämter, die öffentliche Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle Hamburg (ÖRA) sowie Anwälte und Notare beraten zu Unterhaltsansprüchen für Mutter und Kind.

Elterngeld

Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung, die allen (auch studierenden) Eltern zusteht, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Voraussetzung ist, dass sie mit ihrem Kind in einem Haushalt leben und es selbst betreuen und erziehen sowie keiner bzw. keiner vollen Erwerbstätigkeit (bis 30 Stunden die Woche) nachgehen. Die Zahl der Wochenstunden, die für die Ausbildung aufgewendet werden, ist dabei unerheblich.


Elterngeld kann in der Regel nicht von Studierenden mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetz in Anspruch genommen werden!

Ausführliche Informationen bieten der Familien-Wegweiser und die Broschüre „Elterngeld und Elternzeit - Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Beratung und Antragstellung erfolgen bei der für den Wohnort zuständigen Elterngeldstelle. Die Hamburger Elterngeldstellen finden Sie hier.

Beratung dazu erhalten Sie auch im Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI.

BAföG bei Erziehung

Das BAföG enthält eine Reihe von Sonderregelungen für studierende Eltern, die im „Infoblatt zur Förderung nach dem BAföG in den Fällen von Schwangerschaft und Kindererziehung“ zusammengefasst sind.


BAföG kann in der Regel nicht von Studierenden mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetz in Anspruch genommen werden!

Beratung erhalten Sie im für den Studienort zuständigen BAföG-Amt.

Wohngeld

Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) wird als Zuschuss zur Miete für den selbst genutzten Wohnraum (bei Haus-/Wohnungseigentümern als Lastenzuschuss) geleistet.

Kinderzuschlag

Einen Kinderzuschlag können Elternpaare oder alleinerziehende Elternteile erhalten, deren eigenes Einkommen für den persönlichen Bedarf, nicht aber für den gesamten Bedarf der Familie ausreicht. Er dient dazu, eine Hilfebedürftigkeit im Sinne des Zweiten Sozialgesetzbuches (Arbeitslosengeld II / Sozialgeld) zu vermeiden. Leistungen nach dem SGB II und der Kinderzuschlag schließen sich daher aus. Der maximale Kinderzuschlag beträgt für jedes im gemeinsamen Haushalt lebende minderjährige Kind 170 € monatlich.

Um einen Kinderzuschlag zu erhalten, darf das Einkommen und Vermögen der Eltern eine Höchstgrenze nicht übersteigen und muss gleichzeitig eine Mindestgrenze erreichen. Die Mindesteinkommensgrenze des Brutto-Einkommens liegt bei Alleinerziehenden bei 600 € und bei Elternpaaren bei 900 €. Wohngeld und Kindergeld werden nicht als Einkommen angerechnet. Die Vermögensfreibeträge orientieren sich an den Regelungen des SGB II. Die Höchsteinkommensgrenze setzt sich aus dem elterlichen Bedarf im Sinne des Arbeitslosengeldes II und dem Anteil der angemessenen Wohnkosten der Eltern sowie dem Gesamtkinderzuschlag zusammen. Über- oder unterschreitet das Einkommen diese Grenzen, besteht kein Anspruch auf Kinderzuschlag. Das Einkommen des Kindes (z. B. Unterhaltszahlungen, Halbwaisenrente) wird bei der Berechnung des Kinderzuschlags berücksichtigt. Es wird vom höchstmöglichen Kinderzuschlagsbetrag (170 €) abgezogen. Überschreitet das Einkommen des Kindes die 170 €, wird unabhängig von der Einkommensberechnung der Eltern kein Kinderzuschlag gewährt.


Kinderzuschlag kann grundsätzlich nicht von Studierenden mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetz in Anspruch genommen werden!

Ausführliche Informationen zum Kinderzuschlag bietet das „Infoblatt Kinderzuschlag“ der Familienkasse.

Beratung und Antragstellung erfolgen bei der für den Wohnort zuständigen Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit.

Beratung dazu erhalten Sie auch im  Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI.

Arbeitslosengeld II

Studierende, die eine dem Grunde nach BAföG-förderungsfähige Ausbildung betreiben, sind grundsätzlich vom Bezug von Arbeitslosengeld II (ALG II, auch als Hartz IV bekannt) ausgeschlossen. Der Leistungsausschluss gilt unabhängig davon, ob Studierende tatsächlich BAföG beziehen. Wird die BAföG-förderungsfähige Ausbildung unterbrochen, z. B. durch eine Beurlaubung oder ein Teilzeitstudium, ist ein Anspruch auf ALG II möglich, sofern Studierende nachweislich bedürftig sind und der Mitwirkungspflicht (Bemühungen zur Integration auf dem Arbeitsmarkt) nachkommen. Letztere entfällt, wenn ein Kind unter drei Jahren betreut wird.

Das Arbeitslosengeld II besteht aus den Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (dem so genannten Regelsatz in Höhe von maximal 416 € für Alleinstehende bzw. 374 € für in Partnerschaft Lebende), den Kosten für Unterkunft und Heizung (also der anteiligen Warmmiete exklusive Strom) sowie der Übernahme der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und ggf. Mehrbedarfe (z. B. Mehrbedarf für werdende Mütter, Mehrbedarf für Alleinerziehende).

Das Arbeitslosengeld II ist eine nachrangige Leistung. D. h. es kommt nur zum Zuge, wenn der notwendige Bedarf nicht durch Selbsthilfe, durch unterhaltsverpflichtete Angehörige oder über andere vorrangig zu beantragende Sozialleistungen (z. B. Wohngeld, Kinderzuschlag) abgedeckt werden kann. Schwangere und alleinerziehende Studierende dürfen dagegen nicht auf Unterhaltsansprüche gegenüber ihren Eltern verwiesen werden.

In besonderen Härtefällen können Studierende Arbeitslosengeld II in Form eines Darlehens beantragen. Eine besondere Härte liegt z.B. vor, wenn der Abschluss des Studiums absehbar ist, die Finanzierung bislang gesichert war und unverschuldet entfallen ist. Dies kann z.B. der Fall sein bei alleinerziehenden Studierenden und Studierenden mit Erkrankungen oder Behinderungen, die nicht arbeiten können, etc.


Diese Leistungen können grundsätzlich nicht von Studierenden mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetz in Anspruch genommen werden!

Die Antragstellung erfolgt bei dem für den Wohnort zuständigen Jobcenter. In Hamburg Gemeldete finden ihr Jobcenter hier, alle anderen hier.

Beratung dazu erhalten Sie im Beratungszentrum Soziales & Internationales  – BeSI

Kontakt

Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI

Grindelallee 9

3. OG

20146 Hamburg

Telefon: +49 / 40 / 419 02 - 155

Fax: +49 / 40 / 419 02 - 6180

besi@studierendenwerk-hamburg.de

Persönliche Beratung ohne Voranmeldung

Mo 12.30 - 15.00 Uhr

Di, Do 9.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr

Fr 9.30 - 12.00 Uhr

sowie Termin nach Vereinbarung

Vormittags und zu Beginn der Beratung haben Sie in der Regel eine geringere Wartezeit.

  • Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI

    BeSI - Beratungszentrum Soziales & Internationales

    Vertrauliche und kostenlose Beratung in sozialen, persönlichen und wirtschaftlichen Fragen

  • Freie Plätze in unseren Kitas

    Kita-Plätze frei

    In unseren Kitas haben wir einige freie Plätze. Kommen Sie gern zum Beratungstermin vorbei,wir freuen uns auf Sie und Ihr/e Kind/er.

  • Bei uns gibt es den kostenlosen Kinderteller!

    Kinder bis 12 Jahre von studierenden Eltern können bei uns in den Mensen und einigen Cafés kostenlos essen. Nutzen Sie den Kinderteller ...