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Vergünstigungen für Studierende
Sparen im Studium

Ob Steuern, HVV, Rundfunkbeitrag, Telefonanbieter oder Wohnberechtigungsschein. Es gibt für Studierende eine Menge Möglichkeiten, um Geld zu sparen.

HVV-Berechtigungsnachweis
Ermäßigte Monatskarten beim HVV

Studierende, die nicht an einer Hamburger Hochschule studieren, können sich unter bestimmten Voraussetzungen im Studierendenwerk Hamburg einen HVV-Berechtigungsnachweis (HVV = Hamburger Verkehrsverbund) ausstellen lassen, der sie zum Erwerb einer ermäßigten Monatskarte berechtigt.

Du studierst an einer Hochschule im Hamburger Umland und pendelst täglich zur Hochschule und wohnen in Hamburg?

Dann benötigen wir zur Ausstellung des Berechtigungsnachweises eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung oder einen Studierendenausweis und eine Meldebestätigung, die nicht älter als sechs Monate ist und den alleinigen Wohnsitz in Hamburg bestätigt. Diese Regelung gilt nicht für Studierende, die an einer Hochschule in Schleswig-Holstein eingeschrieben sind, da hier durchgehende Fahrkarten nach dem Schleswig-Holstein-Tarif aus dem HVV-Bereich (Ring A+B oder Ring B) angeboten werden. Studierende an der Leuphana Universität Lüneburg wenden sich bitte direkt an ihre Hochschule. Studierende an Fernhochschulen (z. B. FernUniversität in Hagen) haben keinen Anspruch auf den Berechtigungsnachweis.

Du absolvierst ein Praktikum in Hamburg im Rahmen eines Studiums an einer Hochschule außerhalb Hamburgs?

Dann benötigen wir zur Ausstellung des Berechtigungsnachweises eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung und einen Praktikumsnachweis, aus dem die Art und die Dauer des Praktikums sowie die Höhe der Vergütung hervorgehen. Die Einkommensgrenze liegt derzeit bei 1.200,00 € netto. Auch wenn das Praktikum unentgeltlich durchgeführt werden soll, muss sich dies aus der Bestätigung ergeben. Werkstudierende und studentische Aushilfen haben keinen Anspruch auf den Berechtigungsnachweis.

So erhältst du den Berechtigungsnachweis

Wir stellen dir den Nachweis gerne persönlich aus. Du kannst uns die Unterlagen aber auch zuschicken (bitte füge dann einen frankierten Rückumschlag bei). Solltest du Fragen haben, stehen wir dir gerne zur Verfügung. 

 

Amt für Ausbildungsförderung (BAföG-Amt)
HVV-Berechtigungsnachweis
Grindelallee 9
20146 Hamburg
Telefon: +49 / 40 / 42 815 - 5144, - 5145
Fax: +49 / 40 / 41 902 - 6126
berechtigungsnachweis@studierendenwerk-hamburg.de

Telefonische Sprechzeiten
Mo 9.00 - 11.00 Uhr 
Di, Do 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Mi 9.00 - 11.00 Uhr und 14.00 - 15.00 Uhr

Postanschrift
Studierendenwerk Hamburg
HVV-Berechtigungsnachweis
Postfach 13 01 13
20101 Hamburg

Der Briefkasten in der Grindelallee ist durchgängig zugänglich.

 

Steuern sparen
Sparen durch Studienkosten

Studienkosten können beim Eintritt ins Berufsleben zu einer erheblichen Steuerersparnis führen. Davon profitieren insbesondere Studierende

  • die vor dem Studium bereits eine mindestens 12-monatige Ausbildung absolviert haben
  • im Masterstudium
  • im Zweitstudium
  • im dualen Studium
  • im berufsbegleitenden Studium
  • im Promotionsstudium

Zu den Studienkosten gehören alle Kosten, die untrennbar mit dem Studium verbunden sind, z. B. Studien-/Lehrgangs-/Prüfungsgebühren, Semesterbeiträge, Fachliteratur, Fotokopien, Arbeitsmittel (z. B. Computer, Software), Sprachkurse, Repetitorien, Nachhilfe, Tagungen, Exkursionen, Fahrtkosten, auswärtige Unterkunftskosten und Zinsen für einen Studienkredit.

Da Studierende in der Regel keine oder keine hohen Einkünfte erzielen, können die Studienkosten zu Verlusten führen. Diese Verluste werden durch einen sogenannten „Verlustvortrag“ jeweils auf das nächste Jahr übertragen und mit dessen Ergebnis verrechnet. Auf diese Weise können Verluste aus mehreren Studienjahren kumuliert werden, so dass sie nach dem Examen zu einer Verringerung der Steuern führen können. Sobald allerdings schon im Studium Einkünfte erzielt werden, wird das Finanzamt frühere Verluste sofort verrechnen, so dass bei Einkünften, die unter dem Grundfreibetrag, aber über den anerkannten Verlusten liegen, der Verlustvortrag wirkungslos ist. Während die Abgabefrist für eine freiwillige Steuererklärung vier Jahre beträgt, können Verlustvorträge sogar noch sieben Jahre rückwirkend geltend gemacht werden.

 

So funktioniert‘s


Studierende geben für jedes Jahr des Studiums eine Steuererklärung ab; bei freiberuflichen oder gewerblichen Einkünften (Pflichtveranlagung) spätestens am 31.7. des Folgejahres. Es gibt keine Begrenzung für den Abzug der Studienkosten, daher empfiehlt es sich, Belege für die Studienkosten zu sammeln und sie für eine Prüfung durch das Finanzamt bereitzuhalten.

Im Unterschied zu den oben genannten Studierendengruppen werden bei Studierenden im Erststudium (Erstausbildung) die Studienkosten gegenwärtig nur im laufenden Kalenderjahr und nur bis zu einem Höchstbetrag berücksichtigt. Dadurch ergibt sich ein Steuervorteil nur bei Einnahmen, die im selben Kalenderjahr deutlich über dem Grundfreibetrag liegen.

Das Finanzamt des Wohnortes nimmt die Steuererklärung entgegen.In Hamburg Gemeldete finden ihr Finanzamt hier, alle anderen hier.

Beratung zu Steuerfragen bieten insbesondere Lohnsteuerhilfevereine (nur für Studierende ohne Honorare und gewerbliche Einkünfte), der AStA der Universität Hamburg sowie SteuerberaterInnen an.

ISIC - Internationaler Studierendenausweis
Der Begleiter durchs Studium

Die International Student Identity Card – kurz ISIC – eröffnet Zugang zu exklusiven Vergünstigungen beim Reisen, Shoppen und Freizeitbeschäftigungen in über 130 Ländern rund um den Globus. Mit der ISIC wird der Studierendenstatus auch im Ausland anerkannt.

Mit der kostenlosen ISIC App mit virtueller ISIC Karte auf dem Smartphone verpasst man kein Angebot in der Nähe und behält durch die Map-Funktion den Überblick, egal wo man ist. D.h. der Studentenstatus kann nun auch ganz bequem auf dem Smartphone nachgewiesen werden.

Die ISIC kann man online beantragen. Benötigt wird ein Lichtbildausweis, ein aktueller Immatrikulationsnachweis und ein farbiges Passfoto. Die virtuelle ISIC kostet 15,00 Euro und ist ein Jahr ab Ausstellung gültig. Die ISIC Plastikkarte gibt es für 3 Euro Aufpreis und wird dir nach Prüfung des Antrags per Post zugestellt.

Rundfunkbeitrag
Weniger oder gar keinen Rundfunkbeitrag zahlen

Pro Wohnung ist ein Rundfunkbeitrag von monatlich 17,50 € zu zahlen, unabhängig davon, wie viele Personen dort leben und unabhängig davon, ob und wie viele Rundfunkgeräte vorhanden sind.

Auch für Zimmer in Studierendenwohnanlagen, die von einem allgemein zugänglichen Flur abgehen (egal ob mit eigenem Bad oder Küche), ist der Beitrag fällig. Wenn in der Studierendenwohnanlage mehrere Zimmer wie eine Wohnung gestaltet sind und man wie in einer WG wohnt, muss nur eine Person pro WG den Beitrag zahlen. Das gilt allerdings nur, wenn die WG durch eine Wohnungstür vom allgemein zugänglichen Flur oder Treppenhaus abgetrennt ist und nur die Bewohner der WG einen Schlüssel dafür haben.

WGs, nichteheliche Lebensgemeinschaften und Familien zahlen nur einen Beitrag. BAföG-EmpfängerInnen, die nicht bei den Eltern wohnen, können sich auf Antrag von der Rundfunkbeitragspflicht befreien lassen. Ebenfalls können Studierende mit bestimmten Behinderungen bzw. als Empfänger bestimmter staatlicher Sozialleistungen die Befreiung bzw. Ermäßigung beantragen.

Mehr dazu erfährst du im Infoblatt des Deutschen Studentenwerks sowie auf der Website des ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice

Wohnberechtigungsbescheinigung (§ 5-Schein)
Wohnen in öffentlich geförderten Wohnungen

Eine recht günstige Möglichkeit des Wohnens bieten öffentlich geförderte Wohnungen (Sozialwohnungen). Für die Anmietung benötigst du einen "§ 5-Schein", den du auf Antrag im Bezirksamt gegen eine Gebühr erhaltst, wenn dein Jahreseinkommen bestimmte Einkommensgrenzen unterschreitet. Studierende mit dem Aufenthalt nach § 16 Aufenthaltsgesetz sind nicht berechtigt, einen Wohnberechtigungsschein zu erhalten. Weitere Informationen bekommst du in deinem Bezirksamt.

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