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Überbrückungshilfe
für Studierende in pandemiebedingten Notlagen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, von November 2020 bis September 2021 erneut mit Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

Die Überbrückungshilfe kann ausschließlich online beantragt werden.

Online-Antragstellung
Überbrückungshilfe

Das Studierendenwerk Hamburg ist Ansprechpartner für Studierende, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Hamburg immatrikuliert sind. 

Die Überbrückungshilfe können Studierende aus dem In- und Ausland beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann bei einer den Förderrichtlinien entsprechenden finanziellen Notlage trotzdem eine Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden.

Wir empfehlen dir dringend, vor Antragstellung zunächst die Richtlinien zur Überbrückungshilfe zu lesen sowie die FAQs auf dieser Seite unten.

Richtlinien Überbrückungshilfe

Checklliste Überbrückungshilfe

Hotline
Hier wird dir geholfen

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe: 

Telefon: 0800 26 23 003

Servicezeiten der Hotline:
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr

 

Solltest du nach fertiggestellter Antragstellung und Absenden des Vertrages Fragen haben, kannst du dich gern an folgende E-Mail wenden:

In einer finanziellen Notlage kannst du dich auch an unser Beratungszentrum Studienfinanzierung – BeSt wenden. 

FAQ
Überbrückungshilfe
FAQ

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Überbrückungshilfe
FAQ

Kurz und bündig

Wer im Bezugsmonat bereits Darlehen, Stipendien oder andere Unterstützungen erhält, kann dennoch eine Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können Sie zwischen 100 € und 500 € als nicht rückzahlbaren Zuschuss erhalten.

Wer zum Zeitpunkt der Antragstellung mehr als 500 € auf seinem Konto hat, erhält diese Überbrückungshilfe nicht und sollte bitte keinen Antrag stellen.

Der Antrag kann für den laufenden Monat gestellt werden und muss für jeden weiteren Monat jeweils neu gestellt werden

Bitte stelle deinen Antrag online beim örtlichen Studierendenwerk (STW). Aufgrund deiner Angaben im Antrag entscheidet das STW über die Gewährung der Förderung. Die Reihenfolge der Antragsbearbeitung richtet sich in der Regel nach dem Zeitpunkt des Eingangs der vollständigen Unterlagen beim jeweiligen Studierendenwerk.

 Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung von Überbrückungsgeld besteht nicht. Dies bestätigst du bei der Antragstellung durch Anerkennung der Nebenbestimmungen.

Die Antragstellung muss online über das Portal https://www.überbrückungshilfe-studierende.de/start  erfolgen.

Bitte verwende die aktuellste Version des Internet-Browsers Chrome, Firefox oder Opera, bzw. die aktuellen Standardbrowser mobiler Geräte. Wenn du Edge als Browser verwendest, aktualisiere bitte auf Edge Chrome Version 83.x. oder höher. Versionen des Internet Explorers werden vom System nicht unterstützt.

 Der Antrag erfolgt bei dem Studentenwerk (STW), das für die Hochschule in Deutschland tätig ist, an der du studierst. Bei einer Hochschule mit mehreren Standorten ist das Studentenwerk am Hauptsitz deiner Hochschule für die Bearbeitung Ihres Antrags zuständig. Bei Hochschulen ohne zuständige Studentenwerke bestimmt das Deutsche Studentenwerk (DSW), welches Studentenwerk zuständig ist.

Wenn du deine Hochschule in Deutschland (nur Hochschulen - aber keine anderen Schulen - sind förderfähig) in der Liste der Hochschulen nicht findest, senden Sie bitte eine E-Mail an ueberbrueckungshilfe-studierende@studentenwerke.de

Welche Hilfsangebote der Bundesregierung werden als Überbrückungshilfe für Studierende bezeichnet?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung versteht unter Überbrückungshilfe für Studierende zweierlei:

  • die vorübergehende Zinsbefreiung des KfW-Studienkredites bis Ende 2021 sowie eine vorübergehende Öffnung des KfW-Studienkredites für Studierende aus dem Ausland vom 1.6.2021 bis 15.2.2021
  • diesen Zuschuss für Studierende in akuter pandemiebedingter Notlage bis Ende September 2021 über das Online-Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de.

Für welche Studierenden ist diese Überbrückungshilfe gedacht, was sind die Voraussetzungen?

Mit dieser Hilfe soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Das gilt für deutsche und ausländische Studierende gleichermaßen.

Einen Antrag können Studierende stellen, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben und nicht beurlaubt sind und ihren Hauptwohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Bei einer Hochschule mit mehreren Standorten ist das Studenten- oder Studierendenwerk am Hauptsitz deiner Hochschule zuständig. Sollte deine Hochschule in Deutschland (Hochschule, nicht: andere Schulformen) nicht in der Liste der Hochschulen zu finden sein, sende bitte eine Email an ueberbrueckungshilfe-studierenden@studentenwerke.de

Nicht antragsberechtigt sind Studierende, die im Rahmen eines Arbeits-/Dienstverhältnisses studieren, z. B. an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen, Studierende im berufsbegleitenden oder dualen Studium (dies gilt auch, wenn kein Praxispartner gefunden werden konnte), Gasthörer/-innen und Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen.

Eine pandemiebedingte Notlage kann z. B. vorliegen bei Kündigung oder Ruhen des Arbeitsverhältnisses, dem Wegfall der selbständigen Erwerbstätigkeit, beim Wegfall von Unterhaltszahlungen oder wenn Bewerbungen zu Ablehnungen geführt haben.

Die Überbrückungshilfe ergänzt die bisher ergriffenen Initiativen der Bundesregierung zur Unterstützung von Studierenden in der aktuellen, durch die Corona-Pandemie bedingten Ausnahmesituation. Das BAföG oder der KfW-Studienkredit können längerfristige Unterstützung bieten.

Der Antrag kann jeweils für den aktuell laufenden Monat gestellt werden. Für jeden weiteren Monat muss ein Folgeantrag gestellt werden. Das Studierendenwerk entscheidet dann auf der Basis der Angaben, die du im Antrag machst. Die Reihenfolge der Antragsbearbeitung richtet sich grundsätzlich nach dem Zeitpunkt des Eingangs der vollständigen Unterlagen.

In dem Monat, in dem du diese Überbrückungshilfe beantragst, darfst du als StudentIn keine weitere pandemiebezogene Unterstützung zum laufenden Lebensunterhalt erhalten bzw. im laufenden Monat erwarten, zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen, bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwarten. Die Inanspruchnahme von Darlehen, Stipendien u. ä. im Bezugsmonat schließt die Beantragung der Überbrückungshilfe nicht aus. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden.

Ein Anspruch auf Zusage der Überbrückungshilfe besteht nicht. Dies bestätigen Sie mit der Antragstellung über die Anerkennung der zusätzlichen Nebenbestimmungen.

Was heißt Nachweis pandemiebedingter Notlage? Mit welchen Unterlagen kann ich meine pandemiebedingte Notlage nachweisen?

Mit der Überbrückungshilfe soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten finanziellen Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötige und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Zum Nachweis müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Der Kontostand aller dir zugeordneten Konten liegt bei unter 500 €
  2. Die Notlage ist durch den pandemiebedingten Wegfall von Einnahmen im Antragsmonat oder einem der beiden Vormonate entstanden.

Wenn einer der nachfolgenden Gründe für den pandemiebedingten Wegfall von Einnahmen länger als 2 Kalendermonate vor Antragstellung zurückliegt, also z. B. bei Antrag im April 2021 ist die Kündigung des Jobs zum 31.1.2021 erfolgt oder das Elterneinkommen ist zum 31.1.2021 weggefallen, musst du aktuelle Bemühungen dokumentieren, die pandemiebedingte Notlage zu verbessern (z. B. Nebenjobbewerbungen). Aktuell heißt: im Zeitraum der beiden Kalendermonate vor dem Antragsmonat bis hin zum Antrag.
Bitte beachte, dass diese Voraussetzung für alle nachfolgenden pandemiebedingten Notlagen gilt.

Dieser pandemiebedingte Wegfall von Einnahmen kann eingetreten sein durch folgende Gründe und muss entsprechend nachgewiesen werden:

 

…bei Kündigung, Nicht-Verlängerung bzw. Ruhen des Arbeitsverhältnisses oder Reduzierung des Arbeitsumfanges

Es wird die Kündigung, ein Schreiben zur Nicht-Verlängerung, über das Ruhen des Arbeitsverhältnisses oder Reduzierung des Arbeitsumfanges durch den/die ArbeitgeberIn benötigt.

Falls dieser Nachweis nicht zu erbringen ist, wird eine entsprechende Selbsterklärung mit folgenden Hinweisen benötigt: der/die ehemalige ArbeitgeberIn, Zeitpunkt der Kündigung, Dauer und Umfang des bisherigen Arbeitsverhältnisses bzw. der Arbeitsverhältnisse, Grund und Umstände der Kündigung bzw. Kündigungen oder Reduzierung des Arbeitsumfanges, durchschnittliches Einkommen aus dem/den früheren Arbeitsverhältnis/sen sowie eine Darlegung, warum dies nicht durch entsprechende Dokumente belegt werden kann.

 

…bei nicht erfolgreichen Bewerbungen

Es wird die dokumentierte Ablehnung von mindestens zwei Bewerbungen bei verschiedenen Arbeitgebern für den Zeitraum vor Antragstellung benötigt sowie eine Selbsterklärung zur Notwendigkeit der angestrebten Erwerbstätigkeit zur Sicherung des Lebensunterhalts. Die Nachweise dürfen nicht älter sein als zwei Monate vor dem Monat der Antragstellung.

Ausnahmsweise reicht es auch, in einer Selbsterklärung die Bewerbungen und Ablehnungen zu beschreiben, falls diese pandemiebedingt nicht beigebracht werden können. D.h. insbesondere Benennung der avisierten ArbeitgeberInnen inkl. Ansprechpersonen, Datum der erfolglosen Bewerbungen und Absagen sowie eine Erklärung, warum Bewerbungen und Ablehnungen nicht durch entsprechende Dokumente belegt werden können.
Bewerbungsbemühungen (z.B. Initiativbewerbungen) sind fortlaufend, auch während eines Lockdowns, weiterhin erforderlich.

 

…beim Wegfall oder Reduzierung des Umfanges der selbständigen Erwerbstätigkeit 

Es wird eine Selbsterklärung zum Wegfall oder zur Reduzierung des Umfanges der selbständigen Erwerbstätigkeit benötigt bzw. der notwendigen Maßnahmen der Pandemiebekämpfung oder, falls sich dies als Prozess gestaltete, die Darlegung des Einnahmenrückganges seit seinem Beginn (zeitlich und finanziell). Insbesondere sollten Angaben zu ehemaligen AuftraggeberInnen, Art und Umfang der selbständigen Tätigkeit, Angabe, welche Aufträge in welchem Umfang entfallen sind, das durchschnittliche Einkommen aus selbständiger Tätigkeit vor der Corona-Pandemie (also vor März 2020) bzw. des Einkommensrückganges dargelegt werden.

 

…beim Wegfall finanzieller familiärer Unterstützung

Wir benötigen eine (Selbst-)Erklärung, welche Unterhaltszahlungen von wem in welcher Höhe stattfanden und seit wann und warum diese weggefallen sind bzw. gekürzt wurden. Bei der Kürzung der Unterhaltszahlungen bitte auch die Höhe der aktuellen Unterhaltszahlung dokumentieren.

Mein Arbeitsvertrag ist nur vorübergehend ausgesetzt, aber nicht gekündigt, muss ich mir eine andere Arbeit suchen?

Liegt der Grund länger als zwei Kalendermonate vor deinem Antrag zurück, musst du aktuelle Eigeninitiativen zur Verbesserung der pandemiebedingten Notlage dokumentieren (z. B. Bewerbungen auf Nebenjobs, Angebote zur Selbstständigkeit). Wenn also dein Arbeitsvertrag seit Januar 2021 ruht und du im April Überbrückungshilfe beantragst, gelten die gleichen Regeln wie bei einer Kündigung; entsprechend musst du aktuelle Bemühungen im Zeitraum der beiden Kalendermonate vor deinem Antrag bzw. im laufenden Monat bis zu deinem Antrag dokumentieren.

Was bekomme ich, wieviel bekomme ich?

Wenn du dich nachweislich in einer pandemiebedingten finanziellen Notlage befindest, zum Beispiel, weil dein Nebenjob weggebrochen ist und du bisher keinen neuen Nebenjob finden konntest, kannst du vom Studenten- oder Studierendenwerk, das für deine Hochschule zuständig ist, zwischen 100 bis 500 Euro pro Monat Zuschuss vom Staat bekommen.

Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der pandemiebedingten, individuellen Bedürftigkeit und wird so berechnet:

Kontostand: weniger als 100,00 €  – Überbrückungshilfe: 500,00 €
Kontostand: 100,00 € - 199,99 €   –  Überbrückungshilfe: 400,00 € 
Kontostand: 200,00 € - 299,99 €   –  Überbrückungshilfe: 300,00 € 
Kontostand: 300,00 € - 399,99 €   –  Überbrückungshilfe: 200,00 € 
Kontostand: 400,00 € - 499,99 €   –  Überbrückungshilfe: 100,00 € 

Die Summe der Auszahlung richtet sich nach dem Zeitpunkt der Antragstellung. Entscheidend ist der Kontostand am Vortrag der Antragstellung bzw. letzten Bankarbeitstag vor der Antragstellung. Das bedeutet beispielsweise: Wenn du den Antrag am 15. April 2021 stellst, ist der Kontostand vom 14. April 2021 zwingend erforderlich.

Nach der Prüfung deines Online-Antrags wird dir per E-Mail mitgeteilt, ob und in welcher Höhe du Überbrückungshilfe erhältst.

500-Euro-Grenze beim Kontostand: Das heißt, wenn ich dauerhaft 500 oder mehr als 500 Euro auf dem Konto habe, bekomme ich nichts?

Ja, so ist es in den Richtlinien vorgegeben. Diese Überbrückungshilfe ist für akute Notlagen vorgesehen. Wer mehr als 500 Euro auf dem Konto hat, wird die Überbrückungshilfe nicht erhalten und möge bitte keinen Antrag stellen.

Wie hoch dürfen meine sonstigen monatlichen Einnahmen sein, um noch antragsberechtigt zu sein?

Du darfst Überbrückungshilfe beantragen, selbst wenn du monatliche Einnahmen hast. Voraussetzung ist, dass bei dir zum Zeitpunkt der Antragstellung eine nachweisbare pandemiebedingte Notlage besteht und du versicherst, dass du für den laufenden Antragsmonat keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für vergleichbare pandemiebedingte Unterstützungsmöglichkeiten erhältst bzw. im laufenden Monat erwartest, etwa von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen.

Wie und wo beantrage ich diese Überbrückungshilfe?

Den Antrag stellst du ausschließlich online auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de. Dein Antrag wird direkt an das für dich zuständige Studenten- oder Studierendenwerk weitergeleitet und dort bearbeitet.

Wichtig ist deshalb, dass du angibst, an welcher Hochschule du in Deutschland studierst. Bei Hochschulen, die Zweigstellen oder Standorte in weiteren Städten haben, ordnet das System nach dem Hauptsitz der Hochschule ein Studenten- oder Studierendenwerk zu. Fülle bitte die Online-Antragsmaske aus. Das für dich zuständige Studenten- oder Studierendenwerk prüft deinen Antrag und teilt dir mit, ob und wann du wieviel Überbrückungshilfe erhältst.

Ab wann kann ich meinen Antrag stellen?

Du kannst deinen Antrag für jeden laufenden Monat einmal stellen. Der Tag der Antragstellung im betreffenden Monat steht dir dabei frei.

Ich finde in der Liste meine Hochschule nicht. Was kann ich tun?

Wenn du deine Hochschule nicht finden kannst, liegt das vielleicht an der Schreibweise. Der Name der Hochschule muss vollständig und korrekt geschrieben sein – keine Abkürzung. Du kannst auch nach dem Hauptsitzt der Hochschule suchen.

Einen Antrag können Studierende stellen, wenn sie an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben und nicht beurlaubt sind und ihren Hauptwohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Nicht antragsberechtigt sind dagegen Studierende, die im Rahmen einer Arbeits-/Dienstanweisung studieren, zum Beispiel Verwaltungsfachschulen oder Bundeswehrhochschulen. Studierende im berufsbegleitenden oder dualen Studium, GasthörerInnen und Studierende an staatlich nicht ankerkannten Hochschulen.

Wenn du an einer staatlich oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland studierst und deine Hochschule im Antragsportal dennoch nicht finden konntest, schreibe bitte ein E-Mail an ueberbrueckungshilfe-studierende@studentenwerke.de. Du erhältst dann vom Deutschen Studentenwerk eine Antwort.

Was muss ich nachweisen? Welche Unterlagen muss ich online einreichen?

  • die Immatrikulationsbescheinigung deiner Hochschule in Deutschland für das Sommersemester 2021
  • deinen gültigen Personalausweis oder einen gleichwertigen Identitätsnachweis, zum Beispiel Reisepass mit Meldebescheinigung
  • eine Bankverbindung in Deutschland, über die du eine Verfügungsberechtigung hast
  • Deine Erklärung, dass Du für den Monat, für welchem du die Überbrückungshilfe beantragst, keine weiteren pandemiebezogene Unterstützung zur Bestreitung deines Lebensunterhaltes erhalten bzw. im laufenden Monat erwarten (zum Beispiel Notfonds, Stiftungen und Fördervereinen).
  • Deine Erklärung, warum du dich in einer pandemiebedingten Notlage befindest, wenn vorhanden belegt mit entsprechenden Dokumenten. Die Gründe für die Notlage müssen im Antragsmonat bis zum Tag der Antragstellung oder in den beiden Vormonaten entstanden sein. Liegt der Eintritt der pandemiebedingten Notlage länger zurück, musst du aktuelle eigene Bemühungen dokumentieren, die zu einer verbesserten finanziellen Situation in absehbarer Zeit führen können. Zu weiteren Einzelheiten siehe Frage „Was heißt Nachweis pandemiebedingter Notlage? Mit welchen Unterlagen kann ich meine pandemiebedingte Notlage nachweisen?“
  • die Kontoauszüge für alle Konten, auf die Sie kurzfristig Zugriff haben chronologisch lückenlos nach Datum sortiert für den vollen Kalendermonat vor Antragstellung und vom laufenden Monat bis zum Vortag bzw. letzten Bankarbeitstag vor der Antragstellung. Zu weiteren Einzelheiten siehe Frage „Muss ich alle meine Konten angeben? Auch ein Paypal-Konto? Was ist mit meinem Bausparvertrag oder Mietkautions-Konto?"
  • Deine Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums zu rechnen ist.

Kann ich bestimmte Angaben in meinem Personalausweis schwärzen?

Ja. Nur Unterlagen für den Nachweis der pandemiebedingten Notlage müssen lückenlos eingereicht werden. Angaben im Personalausweis, die nicht unmittelbar dem Nachweis von Identität und Adresse dienen, etwa der Geburtsort oder die Religionszugehörigkeit, können geschwärzt werden.

Muss ich alle meine Konten angeben? Auch ein Paypal-Konto? Was ist mit meinem Bausparvertrag oder Mietkautions-Konto?

Zum Nachweis, dass du dich wegen der Pandemie in einer finanziellen Notlage befindest, musst du lückenlos die Auszüge aller deiner Konten vorlegen, auf deren Guthaben du aktuell kurzfristig zugreifen kannst. Das sind alle Konten, auf die du ein Allein- oder zumindest ein Mitverfügungsrecht hast.
Angegeben werden müssen die Kontoauszüge für alle Konten (inkl. Zahlungsdienstleister wie paypal, amazon payments), auf die Sie kurzfristig Zugriff haben, chronologisch lückenlos nach Datum sortiert für den vollen Kalendermonat vor Antragstellung und vom laufenden Monat bis zum Vortag bzw. letzten Bankarbeitstag vor Antragstellung. Umsatzanzeigen anstelle eines Kontoauszuges werden akzeptiert, sofern die Zahlungsbewegungen daraus lückenlos erkennbar sind.

Ausgenommen sind Kontonachweise zu Sparverträgen (zum Beispiel Bausparverträge) oder sonstige Konten, auf die kein kurzfristiger Zugriff (d.h. im laufenden Monat) möglich ist (beispielsweise Mietkautionskonten oder Treuhandkonten). Diese müssen nicht eingereicht werden.
Wichtig!: bei sog. Sperrkonten, die zum Finanzierungsnachweis für Studierende aus dem Ausland dienen, ist aber ein Zugriff im laufenden Monat in festgelegter Höhe möglich, sie müssen daher angegeben werden – wobei eine Erklärung zum im Antragsmonat zugänglichen Betrag abgegeben werden muss.

Auch Online-Konten, beispielsweise bei Comdirect oder bei Zahlungsdienstleistern wie Paypal, Amazon Payment etc., musst du angeben, wenn sich darauf kurzfristig verfügbares Guthaben befindet – beziehungsweise erklären, dass du kein Guthaben auf solchen Konten hast.

Für alle anderen Konten, auf die du kurzfristig (d.h. im laufenden Monat) keinen Zugriff hast bzw. auf denen sich keine Geldbeträge befinden, reicht das Ankreuzen folgender Erklärung im Antrag: „Ich versichere, dass ich sämtliche Angaben zu mir verfügbaren Guthaben auf Konten gemacht habe und über kein Guthaben auf weiteren Konten verfügen kann. Darüber hinaus bestehen auch keine abrufbaren Guthaben bei Zahlungsdienstleistern, wenn diese Konten nicht aufgelistet sind (wie z.B. paypal, amazon payments).“

Aus den Unterlagen muss ebenfalls erkennbar sein, dass der/die AntragstellerIn ein Verfügungsrecht (mindestens Mitverfügungsrecht) über das inländische Konto hat, auf das der Zuschuss/die Überbrückungshilfe überwiesen werden soll.
Ein Darlehen/Kredit darfst du nur in der Höhe angeben, in der eine Rückungsverpflichtung für den Antragsmonat tatsächlich verbindlich fällig ist.

Wie wird sichergestellt, dass ich den Antrag für mich selbst stelle?

Du musst im Laufe des Online-Antrags unter anderem mehrmals ein Foto von dir selbst hochladen, einmal mit deinem Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebescheinigung), und es gibt einen weiteren Prüfschritt mit einem automatisch generierten Zahlen-Code, der an deine E-Mail-Adresse versandt wird. So werden Missbrauch und Betrug verhindert.

Ich habe vergessen, etwas hochzuladen, als ich den Antrag gestellt habe. Kann ich das noch nachreichen?

Nein. Nachträgliche Einreichungen sind nicht möglich.

Achte daher im Antragsprozess darauf, dass du die richtigen Unterlagen vollständig hochgeladen hast, bevor du den Antrag absendest. Die Unterlagen werden dir unmittelbar nach dem Hochladen angezeigt, und du kannst diese, falls sie falsch oder nicht lesbar sind, löschen bzw. austauschen. Du kannst auch, bevor du den Antrag versendest, noch einmal zurückgehen und die Richtigkeit und Vollständigkeit der Dokumente überprüfen. Solltest du die Unterlagen nicht sofort zur Hand haben, unterbreche die Bearbeitung des Antrags und logge dich später wieder ein, damit du die richtigen Unterlagen hochlädst. Du solltest den Antrag erst absenden, wenn er vollständig bearbeitet ist!

Im Online-Antragsprozess wird dir beim Hochladen der Unterlagen automatisch angezeigt, ob und wann dein Antrag vollständig ist.

Wann erfahre ich, ob und wieviel Überbrückungshilfe ich erhalte?

Du kannst dich jederzeit auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de einloggen und nachsehen, wie der Bearbeitungsstand deines Antrags beim für dich zuständigen Studenten- oder Studierendenwerk ist. Klicke hierzu auf "LOGIN" auf der Startseite und gebe die E-Mail-Adresse an, die du für die Antragstellung genutzt hast. Du erhälst einen 6-stelligen „Token“ bzw. Code per E-Mail; mit dem du auf deine Antragsinformationen zugreifen kannst.

Wenn dein Studenten- oder Studierendenwerk deinen Antrag abschließend bearbeitet hat, erhältst du an die E-Mail-Adresse, mit der du beim Portal registriert bist, eine Nachricht.

Wenn du dich dann ins Antragsportal einloggst, erfährst du, ob und in welcher Höhe du Überbrückungshilfe erhälst. Auch hierzu klickst du wieder auf "LOGIN" auf der Startseite und nutzt den 6-stelligen Token/Code, den du per E-Mail erhälst.

Wichtig: Diese E-Mail-Benachrichtigung erhältst du direkt vom Antragsportal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de, nicht vom Studenten- oder Studierendenwerk, das deinen Antrag bearbeitet hat.

Bitte sehe von Anrufen oder Nachfragen bei deinem Studenten- oder Studierendenwerk ab.

Wie rasch du diese Benachrichtigung vom System erhältst, hängt davon ab, wie viele Anträge beim Studenten- oder Studierendenwerk eingehen. Die Kolleginnen und Kollegen bemühen sich, die Anträge zügig zu bearbeiten. Viele Studenten- und Studierendenwerke haben dafür eigene Teams gebildet.

Solltest du eine Zusage erhalten, wird dir voraussichtlich innerhalb einer Woche das Geld auf dein Konto überwiesen.

Kann ich öfter als einmal einen Antrag stellen?

Ja. Diese Überbrückungshilfe wird monatlich gewährt. Wenn eine Notlage länger andauert, kannst du einen erneuten Antrag im Folgemonat stellen.

Muss ich bei jedem Wiederholungsantrag alles nochmal einreichen?

Nein; bei einem Wiederholungsantrag musst du lediglich nochmal einreichen:

  • deine Erklärung, dass du für den aktuellen Monat, in welchem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt hast (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwartest.
  • Deine Erklärung zu deiner pandemiebedingten Notlage muss sich auf den aktuellen Monat der Antragstellung beziehen; dafür sind neue bzw. aktuelle Nachweise oder Selbsterklärungen (s.o. Mit welchen Unterlagen kann ich meine pandemiebedingte Notlage nachweisen?“) hochzuladen.
  • einen Kontoauszug bzw. Kontoauszüge, der/die lückenlos an den letzten vorliegenden Kontoauszug seit der letzten Antragstellung bis zur aktuellen Antragstellung anschließt für alle deine Konten.

Ich habe bereits Überbrückungshilfe erhalten; kann ich meine Zugangsdaten vom letzten Mal wieder nutzen?

Wenn du weiterhin an der Hochschule eingeschrieben bist, an der du bereits beim letzten Antrag immatrikuliert warst, nutze bitte weiterhin deine Zugangsdaten. Das heißt: Logge dich bitte auf dem Portal mit deiner bereits aus dem letzte Antrag registrierten E-Mail-Adresse ein und stelle einen Folgeantrag.


Hast du zwischenzeitlich jedoch die Hochschule gewechselt, erstelle bitte mit der neuen E-Mail-Adresse deiner aktuellen Hochschule eine neue Antrags-ID. Du durchläufst dann nochmals die Antragsphase der Identitätsverifikation und verfügst dann über zwei Antrags-IDs auf dem Portal. Da deine E-Mail-Adresse mit einer Antrags-ID verknüpft ist, ist es wichtig, dass du stets die richtige E-Mail-Adresse zum Login auf dem Portal verwendest und im richtigen Antragsprofil Bearbeitungen und Antragsstellungen vornimmst.

Ich habe bereits einmal/mehrmals einen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt, in der Zwischenzeit aber die Hochschule gewechselt. Ich habe jetzt auch eine neue Hochschul-E-Mailadresse. Was gilt für mich?

Stelle bitte deinen Antrag auf Überbrückungshilfe mit deiner neuen Hochschul-E-Mail-Adresse neu. Du erhältst dann eine neue Antrags-ID. Mit dieser neuen Antrags-ID kannst du im Antragstool die Bearbeitung verfolgen. Deine „alte“ Antrags-ID benötigst du nicht mehr.

Kann ich auch nachträglich eine Notlage geltend machen?

Nein. Die pandemiebedingte Notlage muss zum Zeitpunkt der Antragstellung vorliegen und belegt werden. Du kannst diese über den Kontostand und weitere geforderte Angaben nachweisen. 

Ich bin ein/e StudentIn aus dem Ausland. Kann es sich negativ auf meine rechtliche Situation in Deutschland auswirken, wenn ich die Überbrückungshilfe beantrage?

Nein. Die Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe hat keinen Einfluss auf Fragen des Aufenthaltsrechts. Die Überbrückungshilfe beruht auf einer plötzlich und unverschuldeten Notlage der Antragstellenden. Bei einer solchen Situation muss davon ausgegangen werden, dass sie als Härtefall eine zeitlich befristete einmalige Nothilfe ist.  Demnach liegt hier eine Ausnahme von der Regelanforderung des gesicherten Lebensunterhalts nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz vor.

Muss ich das Geld zurückzahlen?

Nein. Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss der Bundesregierung, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Dies gilt nicht, wenn sich deine finanzielle Situation zwischenzeitlich geändert haben sollte, zum Beispiel durch einen neuen Job oder Zahlungen der Eltern bzw. anderer Hilfsfonds für deinen Lebensunterhalt.

Sofern sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass du falsche Angaben gemacht hast, dann musst du den Zuschuss zurückzahlen bzw. der Zuschuss wird zurückgefordert.

Was passiert, wenn meine Angaben nicht korrekt oder nicht vollständig sind?

Dann kannst du leider keine Überbrückungshilfe erhalten. Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass du unvollständige oder sogar unwahre Angaben gemacht hast, muss du die erhaltene Überbrückungshilfe zurückzahlen. Bei unwahren Angaben besteht zudem das Risiko eines Strafverfahrens.

Was bedeutet es, wenn im Antragsportal „Handlungsbedarf“ angezeigt wird?

Wenn im Antragsportal "Handlungsbedarf" angezeigt wird, bedeutet es, dass die Bearbeitung deines Antrages bereits begonnen hat, aber ohne dein Eingreifen nicht abgeschlossen werden kann. Klicke im Antragsport auf den „Aufklapp-Button“, um die Nachricht der Sachbearbeitung zu lesen. Dort erfährst du, was du noch tun musst. In der Regel wirst du aufgefordert, Dokumente bzw. weitere Informationen nachzureichen. Nachreichungen kannst du ausschließlich über das Antragsportal hochladen.

Kann ich diese Überbrückungshilfe auch beantragen, wenn ich einen Kredit nutze oder ein Stipendium bekomme?

Grundsätzlich ja, wenn du trotz dieser anderen Finanzierungsquellen dennoch nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage bist.

Kann ich diese Überbrückungshilfe zusätzlich zu einer anderen Nothilfe, Soforthilfe oder Überbrückungshilfe beantragen?

Das kommt darauf an. Die antragstellenden Studierenden müssen erklären, dass sie keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für andere pandemiebezogene Unterstützungsmöglichkeiten (zum Beispiel Notfonds, Stiftungen, Fördervereine) im Antragsmonat gestellt haben bzw. stellen werden, aus denen im laufenden Monat weitere Einnahmen zur Bestreitung des Lebensunterhalts erwartet werden. Unschädlich sind hingegen Mittel, die nicht der Bestreitung des Lebensunterhalts dienen, etwa Betriebshilfen für Soloselbständige. Wenn du nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage bist, kannst du unabhängig von solchen Hilfen auch Überbrückungshilfe erhalten.

Ich bekomme etwas BAföG – kann ich deshalb diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen?

Doch. Ein BAföG-Bescheid wird nicht geprüft. Entscheidend ist, dass du trotzdem in einer pandemiebedingten Notlage bist. Aus den Kontoauszügen muss ersichtlich sein, dass bisherige gleich hohe Einkünfte aus Jobben und/oder familiärer Unterstützung pandemiebedingt weggefallen sind.

Diese BMBF-Überbrückungshilfe ist ja ein Zuschuss. Wird mir dieser Zuschuss bei meiner BAföG-Förderung angerechnet? Erhalte ich dadurch weniger BAföG?

Nein, das BMBF hat geregelt, dass die Überbrückungshilfe kein Einkommen im Sinne des BAföG ist, vgl. diese BMBF-Online-Quelle:

„In einigen Ländern oder Studierendenwerken stehen zur Unterstützung von Auszubildenden, die ihren (Neben-)Job pandemiebedingt verloren haben, Notfallhilfen zur Verfügung. Diese könnten auch Empfänger von Leistungen nach dem BAföG beantragen und bei Vorliegen der Voraussetzungen erhalten. Diese Darlehen fallen unter § 21 Abs. 4 Nr. 4 BAföG und sind demzufolge nicht als Einkommen im Sinne des BAföG zu betrachten. […] Die Regelung ist für Notfallhilfe in Form von Zuschüssen entsprechend anzuwenden."

https://www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

Kann ich einen Antrag stellen, wenn ich die Regelstudienzeit überschritten habe?

Ja.

Ich absolviere ein Fernstudium an einer Hochschule in Deutschland. Bin ich antragsberechtigt?

Ja, sofern es nicht berufsbegleitend ist und sich dein Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland befindet.

Ich absolviere ein Zweitstudium. Bin ich antragsberechtigt?

Ja.

Wenn ich nach Erhalt dieser Überbrückungshilfe doch wieder einen Job finde, muss ich das Geld zurückzahlen?

Wenn du im selben Monat doch noch einen Job findest und Gehalt bekommst, dann ja. Wenn dies erst im Folgemonat passiert, dann nein. Diese Überbrückungshilfe dient als Überbrückung für jeweils einen Monat.

Gibt es eine Altersgrenze?

Nein.

Warum muss ich bei der Online-Antragstellung eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer angeben?

Beides dient der sicheren Identifikation und schützt dich und alle anderen Studierenden vor Missbrauch. Über die E-Mail-Adresse erhältst du bei jedem Login einen sechsstelligen Token bzw. Code, der zwei Stunden gültig. Er muss für jedes Login neu angefordert werden. Verwende immer die E-Mail-Adresse, mit der du den Antrag gestellst hast.

Auf dein Mobiltelefon oder Smartphone erhältst du, wenn bei der Online-Antragstellung alle Unterlagen vollständig hochgeladen sind, einen sechsstelligen Bestätigungs-Code per SMS, damit du deinen Online-Antrag final absenden und abschließen kannst.

E-Mail-Token erhältst du somit immer, wenn du deinen Antrag nach einer Unterbrechung vervollständigen oder den Bearbeitungsstand einsehen möchtest, den sechsstelligen SMS-Code erhältst du nur einmal, um deinen Antrag absenden zu können.

Was ist mit dem Datenschutz? Was passiert mit meinen Daten?

Der Datenschutz wird gewährleistet nach den Standards der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Habe ich einen Rechtsanspruch auf diese Überbrückungshilfe und wo kann ich mich bei Ablehnung beschweren?

Nein, die Überbrückungshilfe ist eine zusätzliche Leistung des Staates, um die Pandemiefolgen der Studierenden abzumildern.
Einen Rechtsanspruch hast du nicht; das bestätigst du auch, indem du auf dem Antragsportal dein Einverständnis zu den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibst. 
Ausschließlich zuständig für die Entscheidung zu deinem Antrag ist das den Antrag bearbeitende Studenten- bzw. Studierendenwerk. Nur dort kannst du eine verbindliche Auskunft zu deinem Antrag erhalten. Es gibt keine andere Beschwerdeinstanz.
Im Übrigen sind weder das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) noch das Deutsche Studentenwerk (DSW) befugt, Anträge bzw. Antragsentscheidungen einzusehen.