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Überbrückungshilfe
für Studierende in pandemiebedingten Notlagen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden nach den vom Bundesministerium erlassenen Richtlinien über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben. 

Die Überbrückungshilfe wurde um einen Monat verlängert. Studierende in pandemiebedingten Notlagen können den Zuschuss damit auch für September noch bis einschließlich 30.09.2020 beantragen.

Solltest du dich weiterhin in einer finanziellen Notlage befinden oder Fragen zur Studienfinanzierung haben, wende dich gern an unser Beratungszentrum Studienfinanzierung – BeSt.

Online-Antragsstellung
Überbrückungshilfe

Das Studierendenwerk Hamburg ist Ansprechpartner für Studierende, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Hamburg immatrikuliert sind. 

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann bei einer den Förderrichtlinien entsprechender finanziellen Notlage trotzdem eine Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. 

Hotline
Hier wird dir geholfen

 

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe: 

Telefon: 0800 26 23 003 
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de 

 

In einer finanziellen Notlage kannst du dich auch an unser Beratungszentrum Studienfinanzierung – BeSt bzw. unser Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI wenden. Solltest du nach fertiggestellter Antragstellung und Absenden des Vertrages Fragen haben,kannst du dich gern an folgende Email wenden: ueberbrueckungshilfe-studierende@studierendenwerk-hamburg.de .

FAQ
Überbrückungshilfe
FAQ

FAQ
Überbrückungshilfe
FAQ

Welche Hilfsangebote der Bundesregierung werden als Überbrückungshilfe für Studierende bezeichnet?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung versteht unter Überbrückungshilfe für Studierende zweierlei:

  • die zeitweise Zinsbefreiung des KfW-Studienkredits bis Ende März 2021 sowie die Öffnung des KfW-Studienkredits für ausländische Studierende
  • 100 Millionen Euro Zuschuss für Studierende in akuter pandemiebedingter Notlage; im Weiteren geht es hier um diese 100 Millionen Euro Zuschuss.

Für welche Studierenden ist diese Überbrückungshilfe gedacht, was sind die Voraussetzungen?

Mit dieser Hilfe soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Das gilt für deutsche und ausländische Studierende gleichermaßen.

Einen Antrag können Studierende stellen, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben und nicht beurlaubt sind.

Nicht antragsberechtigt sind Studierende, die im Rahmen eines Arbeits-/Dienstverhältnisses studieren, zum Beispiel an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen; Studierende im berufsbegleitenden oder dualen Studium, Gasthörer/-innen und Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen.

Die Überbrückungshilfe ergänzt die bisher ergriffenen Initiativen der Bundesregierung zur Unterstützung von Studierenden in der aktuellen, durch die Corona-Pandemie bedingten Ausnahmesituation. Das BAföG oder der KfW-Studienkredit können längerfristige Unterstützung bieten.

In dem Monat, in dem ich diese Überbrückungshilfe beantrage, darf ich als Student oder Studentin keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt haben, zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen, bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwarten.

Was bekomme ich, wieviel bekomme ich?

Wenn du dich nachweislich in einer pandemiebedingten finanziellen Notlage befindest, zum Beispiel, weil dein Nebenjob weggebrochen ist und du bisher keinen neuen Nebenjob finden konntest, kannst du vom Studenten- oder Studierendenwerk, das für deine Hochschule zuständig ist, zwischen 100 bis 500 Euro pro Monat Zuschuss vom Staat bekommen.

Du kannst Anträge für die Monate Juni, Juli, August und September 2020 stellen, für jeden Monat ist aber ein neuer Antrag nötig. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der pandemiebedingten, individuellen Bedürftigkeit und wird so berechnet:
 

Kontostand: weniger als 100,00 €  – Überbrückungshilfe: 500,00 €
Kontostand: 100,00 € - 199,99 €   –  Überbrückungshilfe: 400,00 € 
Kontostand: 200,00 € - 299,99 €   –  Überbrückungshilfe: 300,00 € 
Kontostand: 300,00 € - 399,99 €   –  Überbrückungshilfe: 200,00 € 
Kontostand: 400,00 € - 499,99 €   –  Überbrückungshilfe: 100,00 € 


Entscheidend ist der Kontostand am Vortag der Antragstellung. Das bedeutet beispielsweise: Wenn du den Antrag am 20. Juni 2020 stellst, ist der Kontostand vom 19. Juni 2020 relevant.

Nach der Prüfung deines Online-Antrags wird dir per E-Mail mitgeteilt, ob und in welcher Höhe du Überbrückungshilfe erhältst.

Das heißt, wenn ich dauerhaft 500 oder mehr als 500 Euro auf dem Konto habe, bekomme ich nichts?

Ja, so ist es in den Kriterien vorgegeben. Diese Überbrückungshilfe ist für akute Notlagen vorgesehen.

Wie hoch dürfen meine sonstigen monatlichen Einnahmen sein, um noch antragsberechtigt zu sein?

Einer Beantragung der Überbrückungshilfe stehen monatliche Einnahmen dann nicht entgegen, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung eine nachweisbare pandemiebedingte Notlage besteht und du versicherst, dass du für den Monat, für den du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für vergleichbare pandemiebedingte Unterstützungsmöglichkeit gestellt hast, etwa von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen bzw. aus bereits gestellten Anträgen diesen Monat keine Einnahmen erwartest.

Wie und wo beantrage ich diese Überbrückungshilfe?

Den Antrag stellst du online auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de. Dein Antrag wird direkt an das für dich zuständige Studenten- oder Studierendenwerk weitergeleitet und dort bearbeitet.

Wichtig ist, dass du angibst, an welcher Hochschule du studierst. Bei Hochschulen, die Zweigstellen oder Standorte in weiteren Städten haben, ordnet das System nach dem Hauptsitz der Hochschule ein Studenten- oder Studierendenwerk zu. Fülle bitte die Online-Antragsmaske aus. Das für dich zuständige Studenten- oder Studierendenwerk prüft deinen Antrag und teilt dir mit, ob und wann du wieviel Überbrückungshilfe erhältst.

Ab wann kann ich meinen Antrag stellen?

Du kannst deinen Antrag ab Montag, 16. Juni 2020 stellen – aber bitte beachte:

Die Studenten- und Studierendenwerke können sämtliche Anträge aber erst nach ca. 14 Tage bearbeiten, da zunächst das hierfür erforderliche Bearbeitungstool zentral entwickelt werden muss sowie dann den Studenten- und Studierendenwerken bundesweit zur Verfügung gestellt wird. Die Anträge werden also voraussichtlich erst ab 29. Juni 2020 bearbeitet werden können.

Bitte habe dafür Verständnis und sieh in der Zeit vom 16.6. bis 29.6.2020 von Nachfragen bei deinem Studenten- oder Studierendenwerk ab, danke!

Bis wann muss ich den Antrag stellen?

Innerhalb des Monats, für welchen du Überbrückungshilfe benötigst.

Was ist, wenn ich auf dem Portal meine Hochschule nicht finde bzw. sie mir nicht angezeigt wird?

Schreibe bitte eine E-Mail ans Deutsche Studentenwerk an die E-Mail-Adresse ueberbrueckungshilfe-studierende@studentenwerke.de. Du erhältst dann vom Deutschen Studentenwerk eine Antwort.

Was muss ich nachweisen? Welche Unterlagen muss ich online einreichen?

  • die Immatrikulationsbescheinigung deiner Hochschule fürs Sommersemester 2020
     
  • deinen Personalausweis oder einen gleichwertigen Identitätsnachweis, zum Beispiel Reisepass mit Meldebescheinigung
     
  • eine Bankverbindung in Deutschland
     
  • deine Erklärung, dass du für den Monat, in welchem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt hast (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwartest
     
  • deine Erklärung, warum du dich in einer pandemiebedingten Notlage befindest, wenn vorhanden belegt mit den entsprechenden Dokumenten: Kündigung deines Arbeitsverhältnisses durch den früheren Arbeitgeber; Selbsterklärung zum Wegfall deiner bisherigen Erwerbstätigkeit, oder eine Selbsterklärung, dass die familiäre Unterstützung pandemiebedingt weggefallen ist
     
  • die Kontoauszüge all deiner Konten seit Februar oder März 2020, abhängig vom letzten Eingang deiner Einkünfte. Du darfst auf diesen Kontoauszügen nichts schwärzen, sonst gilt der Antrag als unvollständig. Auf den Kontoauszügen muss dein Name ersichtlich sein.
     
  • deine Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss deines Studiums zu rechnen ist

Mein Personalausweis ist abgelaufen, ich kann ihn aber wegen der Pandemie derzeit nicht erneuern lassen. Was tun?

Du kannst trotzdem einen Antrag stellen. Das Ablaufdatum deines Ausweisdokuments muss lediglich nach dem 31.12.2019 liegen.

Kann ich bestimmte Angaben in meinem Personalausweis schwärzen?

Ja. Nur Unterlagen für den Nachweis der pandemiebedingten Notlage müssen lückenlos eingereicht werden. Angaben im Personalausweis, die nicht unmittelbar dem Nachweis von Identität und Adresse dienen, etwa der Geburtsort oder die Religionszugehörigkeit, können geschwärzt werden.

Muss ich alle meine Konten angeben? Auch ein Paypal-Konto? Was ist meinem Bausparvertrag oder Mietkautions-Konto?

Zum Nachweis, dass du dich wegen der Pandemie in einer finanziellen Notlage befindest, musst du lückenlos die Auszüge aller deiner Konten vorlegen. Ausnahmen sind Kontonachweise zu Sparverträgen (zum Beispiel Bausparverträge) oder sonstige Konten, auf die kein kurzfristiger Zugriff möglich ist (beispielsweise Mietkautionskonten, sonstige Sperrkonten oder Treuhandkonten). Diese müssen nicht eingereicht werden.

Auch Online-Konten, beispielsweise bei Paypal oder Comdirect, musst du angeben.

Meine Eltern unterstützen mich immer mit Bargeld; wie soll ich das anhand meiner Kontoauszüge darstellen?

Dazu ist eine begründete Eigenauskunft hochzuladen.

Wie wird sichergestellt, dass ich den Antrag für mich selbst stelle?

Du musst im Laufe des Online-Antrags unter anderem mehrmals ein Foto von dir selbst hochladen, einmal mit deinem Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebescheinigung), und es gibt einen weiteren Prüfschritt mit einem automatisch generierten Zahlen-Code, der an deine E-Mail-Adresse versandt wird. So wird Missbrauch und Betrug verhindert.

Ich habe vergessen, etwas hochzuladen, als ich den Antrag gestellt habe. Kann ich das noch nachreichen?

Nein. Nachträgliche Einreichungen sind nicht möglich.

Achte daher im Antragsprozess darauf, dass du die richtigen Unterlagen vollständig hochgeladen hast, bevor du den Antrag absendest. Die Unterlagen werden dir unmittelbar nach dem Hochladen angezeigt, und du kannst diese, falls sie falsch oder nicht lesbar sind, löschen bzw. austauschen. Du kannst auch, bevor du den Antrag versendest, noch einmal zurückgehen und die Richtigkeit und Vollständigkeit der Dokumente überprüfen. Solltest du die Unterlagen nicht sofort zur Hand haben, unterbreche die Bearbeitung des Antrags und logge dich später wieder ein, damit du die richtigen Unterlagen hochlädst. Du solltest den Antrag erst absenden, wenn er vollständig bearbeitet ist!

Im Online-Antragsprozess wird dir beim Hochladen der Unterlagen automatisch angezeigt, ob und wann dein Antrag vollständig ist.

Wann erfahre ich, ob und wieviel Überbrückungshilfe ich erhalte?

Du kannst dich jederzeit auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de einloggen und nachsehen, wie der Bearbeitungsstand deines Antrags beim für dich zuständigen Studenten- oder Studierendenwerk ist. Klicke hierzu auf "LOGIN" auf der Startseite und gib deine E-Mail-Adresse an, die du für die Antragstellung genutzt hast. Dir wird ein 6-stelliger „Token" bzw. Code per E-Mail zugeschickt, mit dem du auf deine Antragsinformationen zugreifen kannst.

Wenn dein Studenten- oder Studierendenwerk deinen Antrag abschließend bearbeitet hat, erhältst du an die E-Mail-Adresse, mit der du beim Portal registriert bist, eine Nachricht.

Wenn du dich dann ins Antragsportal einloggst, erfährst du, ob und in welcher Höhe du Überbrückungshilfe erhältst. Auch hierzu klicke wieder auf "LOGIN" auf der Startseite und nutze den 6-stelligen Token/Code, den du per E-Mail erhalten hast.

Wichtig: Diese E-Mail-Benachrichtigung erhältst du vom Antragsportal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de, nicht vom Studenten- oder Studierendenwerk, das deinen Antrag bearbeitet hat.

Bitte sieh von Anrufen oder Nachfragen bei deinem Studenten- oder Studierendenwerk ab.

Wie rasch du diese Benachrichtigung vom System erhältst, hängt davon ab, wie viele Anträge beim Studenten- oder Studierendenwerk eingehen. Die Kolleginnen und Kollegen bemühen sich, die Anträge zügig zu bearbeiten. Viele Studenten- und Studierendenwerke haben dafür eigene Teams gebildet.

Solltest du eine Zusage erhalten, wird dir voraussichtlich innerhalb einer Woche das Geld auf dein Konto überwiesen.

Kann ich öfter als einmal einen Antrag stellen?

Ja. Diese Überbrückungshilfe wird monatlich gewährt. Wenn deine Notlage länger andauert, kannst du einen erneuten Antrag im Folgemonat stellen, also jeweils für die Monate Juni, Juli, August und September 2020.

Muss ich bei jedem Wiederholungsantrag alles nochmal einreichen?

Nein; bei einem Wiederholungsantrag musst du lediglich nochmal einreichen:

  • deine Erklärung, dass du für den aktuellen Monat, in welchem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt hast (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten keine weiteren Hilfen erwartest
  • den aktuellen Kontoauszug

Kann ich auch nachträglich eine Notlage geltend machen?

Entscheidend ist, ob zum Zeitpunkt der Antragstellung eine pandemiebedingte Notlage besteht, die du über den Kontostand und weitere Informationen nachweisen kannst.

Ich bin eine ausländische Studentin, ein ausländischer Student. Kann es sich negativ auf meine rechtliche Situation in..

...Deutschland auswirken, wenn ich die Überbrückungshilfe beantrage?

Nein. Die Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe hat keinen Einfluss auf Fragen des Aufenthaltsrechts. Die positive Prüfung eines Antrags auf Überbrückungshilfe beruht auf einer für den/die Antragsteller/in plötzlichen und unverschuldeten Notlage, so dass von einer Situation ausgegangen werden muss, die als Härtefall für eine Gewährung einer zeitlich befristeten einmaligen Nothilfe zu werten ist. Demnach liegt hier eine Ausnahme von der Regelanforderung des gesicherten Lebensunterhalts nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz vor.

Muss ich das Geld zurückzahlen?

Nein. Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss der Bundesregierung, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Was passiert, wenn meine Angaben nicht korrekt oder nicht vollständig sind?

Dann kannst du leider keine Überbrückungshilfe erhalten.

Kann ich diese Überbrückungshilfe auch beantragen, wenn ich einen Kredit nutze oder ein Stipendium bekomme?

Grundsätzlich ja, wenn du trotz dieser anderen Finanzierungsquellen dennoch nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage bist.

Kann ich diese Überbrückungshilfe zusätzlich zu einer anderen Nothilfe, Soforthilfe oder Überbrückungshilfe beantragen?

Die antragstellenden Studierenden müssen erklären, dass für den Monat, für den die Überbrückungshilfe beantragt wird, keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für andere pandemiebezogene Unterstützungsmöglichkeiten (zum Beispiel Notfonds, Stiftungen, Fördervereine), aus denen im laufenden Monat weitere Einnahmen erwartet werden, gestellt wurden bzw. eine Antragstellung für den betreffenden Monat nicht beabsichtigt ist.

Ich bekomme etwas BAföG – kann ich deshalb diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen?

Doch. Ein BAföG-Bescheid wird nicht geprüft. Entscheidend ist, dass du trotzdem in einer pandemiebedingten Notlage bist, und dass aus den Kontoauszügen ersichtlich bisherige gleich hohe Einkünfte aus Jobben und/oder familiärer Unterstützung pandemiebedingt weggefallen sind.

Diese BMBF-Überbrückungshilfe ist ja ein Zuschuss. Wird mir dieser Zuschuss bei meiner BAföG-Förderung angerechnet?

Erhalte ich dadurch weniger BAföG?

Nein, das hat das BMBF geregelt, dass es kein Einkommen im Sinne des BAföG ist, vgl. diese BMBF-Online-Quelle:

„In einigen Ländern oder Studierendenwerken stehen zur Unterstützung von Auszubildenden, die ihren (Neben-)Job pandemiebedingt verloren haben, Notfallhilfen zur Verfügung. Diese könnten auch Empfänger von Leistungen nach dem BAföG beantragen und bei Vorliegen der Voraussetzungen erhalten. Diese Darlehen fallen unter § 21 Abs. 4 Nr. 4 BAföG und sind demzufolge nicht als Einkommen im Sinne des BAföG zu betrachten. […] Die Regelung ist für Notfallhilfe in Form von Zuschüssen entsprechend anzuwenden."

https://www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

Kann ich einen Antrag stellen, wenn ich die Regelstudienzeit überschritten habe?

Ja.

Ich absolviere ein Fernstudium. Bin ich antragsberechtigt?

Ja, sofern es nicht berufsbegleitend ist.

Ich absolviere ein Zweitstudium. Bin ich antragsberechtigt?

Ja.

Wenn ich nach Erhalt dieser Überbrückungshilfe doch wieder einen Job finde, muss ich das Geld zurückzahlen?

Diese Überbrückungshilfe wird als nicht zurückzahlbarer Zuschuss gewährt; er dient als Überbrückung, bis du einen neuen Job gefunden hast und deine Notlage nicht mehr besteht.

Gibt es eine Altersgrenze?

Nein.

Warum muss ich bei der Online-Antragstellung eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer angeben?

Beides dient der sicheren Identifikation und schützt dich und alle anderen Studierenden vor Missbrauch. Über die E-Mail-Adresse erhältst du bei jedem Login einen sechsstelligen Token bzw. Code, der zwei Stunden gültig ist und für jedes Login neu angefordert werden muss. Verwende immer die E-Mail-Adresse, mit der du den Antrag gestellt hast.

Auf dein Mobiltelefon oder Smartphone erhältst du, wenn bei der Online-Antragstellung alle Unterlagen vollständig hochgeladen sind, einen sechsstelligen Bestätigungs-Code per SMS, damit du deinen Online-Antrag final absenden und abschließen kannst.

E-Mail-Token erhältst du somit immer, wenn du deinen Antrag nach einer Unterbrechung vervollständigen oder den Bearbeitungsstand einsehen möchtest. Den sechsstelligen SMS-Code erhältst du nur einmal, um deinen Antrag absenden zu können.

Was ist mit dem Datenschutz? Was passiert mit meinen Daten?

Der Datenschutz wird gewährleistet nach den Standards der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Habe ich einen Rechtsanspruch auf diese Überbrückungshilfe?

Nein; es handelt sich bei der Überbrückungshilfe um einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, wenn du die Voraussetzungen erfüllst.

+++ Überbrückungshilfe:  bis September 2020 verlängert +++
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