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Überbrückungshilfe
für Studierende in pandemiebedingten Notlagen

BMBF-Überbrückungshilfe für Studierende in Notlage startet wieder

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, von November 2020 bis März 2021 erneut mit Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

Die Überbrückungshilfe kann ab 20. November 2020, ausschließlich online, beantragt werden.

Online-Antragsstellung
Überbrückungshilfe

Das Studierendenwerk Hamburg ist Ansprechpartner für Studierende, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Hamburg immatrikuliert sind. 

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann bei einer den Förderrichtlinien entsprechender finanziellen Notlage trotzdem eine Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. 

Richtlinien Überbrückungshilfe

Hotline
Hier wird dir geholfen

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe: 

Telefon: 0800 26 23 003

Servicezeiten der Hotline:
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr

 

Solltest du nach fertiggestellter Antragstellung und Absenden des Vertrages Fragen haben, kannst du dich gern an folgende Email wenden:

In einer finanziellen Notlage kannst du dich auch an unser Beratungszentrum Studienfinanzierung – BeSt wenden. 

FAQ
Überbrückungshilfe
FAQ

FAQ
Überbrückungshilfe
FAQ

Welche Hilfsangebote der Bundesregierung werden als Überbrückungshilfe für Studierende bezeichnet?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung versteht unter Überbrückungshilfe für Studierende zweierlei:

  • die zeitweise Zinsbefreiung des KfW-Studienkredits bis Ende 2021 sowie die Öffnung des KfW-Studienkredits für ausländische Studierende
  • diesen Zuschuss für Studierende in akuter pandemiebedingter Notlage über das Online-Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Für welche Studierenden ist diese Überbrückungshilfe gedacht, was sind die Voraussetzungen?

Mit dieser Hilfe soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Das gilt für deutsche und ausländische Studierende gleichermaßen.

Einen Antrag können Studierende stellen, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben und nicht beurlaubt sind.

Nicht antragsberechtigt sind Studierende, die im Rahmen eines Arbeits-/Dienstverhältnisses studieren, zum Beispiel an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen, Studierende im berufsbegleitenden oder dualen Studium, Gasthörer/-innen und Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen.

Eine pandemiebedingte Notlage kann z.B. vorliegen bei Kündigung oder Ruhen des Arbeitsverhältnisses, dem Wegfall der selbständigen Erwerbstätigkeit, beim Wegfall von Unterhaltszahlungen oder wenn Bewerbungen zu Ablehnungen geführt haben.

Die Überbrückungshilfe ergänzt die bisher ergriffenen Initiativen der Bundesregierung zur Unterstützung von Studierenden in der aktuellen, durch die Corona-Pandemie bedingten Ausnahmesituation. Das BAföG oder der KfW-Studienkredit können längerfristige Unterstützung bieten.

In dem Monat, in dem Sie diese Überbrückungshilfe beantragen, darfst du als StudentIn keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt haben, zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen, bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwarten.

Mit welchen Unterlagen kann ich meine pandemiebedingte Notlage nachweisen?

Vorab: Wichtig ist, dass der Wegfall des Einkommens pandemiebedingt ist, d.h. in einem zeitlichen und ursächlichen Zusammenhang steht. Ein zeitlicher Zusammenhangliegt in der Regel vor, wenn die dargelegten, nachfolgenden Gründe für die im Monat der Antragstellung bestehende Notlage aus den beiden Vormonaten oder dem laufenden Monat stammen.

…bei Kündigung, Nicht-Verlängerung bzw. Ruhen des Arbeitsverhältnisses

Es wird die Kündigung, ein Schreiben zur Nicht-Verlängerung oder über das Ruhen des Arbeitsverhältnisses durch den/die ArbeitgeberIn benötigt.

Falls dieser Nachweis nicht zu erbringen ist, wird eine entsprechende Selbsterklärung mit folgenden Hinweisen benötigt: der/die ehemalige ArbeitgeberIn, Zeitpunkt der Kündigung, Dauer und Umfang des bisherigen Arbeitsverhältnisses bzw. der Arbeitsverhältnisse, Grund und Umstände der Kündigung bzw. Kündigungen, durchschnittliches Einkommen aus dem/den früheren Arbeitsverhältnis/sen sowie eine Darlegung, warum dies nicht durch entsprechende Dokumente dargelegt werden kann.

 

…bei nicht erfolgreichen Bewerbungen

Es wird die dokumentierte Ablehnung von mindestens zwei Bewerbungen bei verschiedenen Arbeitgebern für den Zeitraum vor Antragstellung benötigt sowie eine Selbsterklärung zur Notwendigkeit der angestrebten Erwerbstätigkeit zur Sicherung des Lebensunterhalts.

Ausnahmsweise reicht es auch, in einer Selbsterklärung die Bewerbungen und Ablehnungen zu beschreiben, falls diese pandemiebedingt nicht beigebracht werden können. D.h. insbesondere Benennung der avisierten ArbeitgeberInnen inkl. Ansprechpersonen, Datum der erfolglosen Bewerbungen und Absagen sowie eine Erklärung, warum Bewerbungen und Ablehnungen nicht durch entsprechende Dokumente belegt werden können

 

…beim Wegfall der selbständigen Erwerbstätigkeit

Es wird eine Selbsterklärung zum Wegfall der selbstständigen Erwerbstätigkeit benötigt, insbesondere Angaben zu ehemaligen AuftraggeberInnen, Art und Umfang der selbständigen Tätigkeit, Angabe, welche Aufträge in welchem Umfang entfallen sind, das durchschnittliche Einkommen aus selbständiger Tätigkeit vor der Corona-Pandemie bzw. des Einkommensrückganges

 

…beim Wegfall finanzieller familiärer Unterstützung

Wir benötigen eine (Selbst-)Erklärung, welche Unterhaltszahlungen von wem in welcher Höhe stattfanden und seit wann und warum diese weggefallen sind bzw. gekürzt wurden. Bei der Kürzung der Unterhaltszahlungen bitte auch die Höhe der aktuellen Unterhaltszahlung dokumentieren.

Was bekomme ich, wieviel bekomme ich?

Wenn du dich nachweislich in einer pandemiebedingten finanziellen Notlage befindest, zum Beispiel, weil dein Nebenjob weggebrochen ist und du bisher keinen neuen Nebenjob finden konntest, kannst du vom Studenten- oder Studierendenwerk, das für deine Hochschule zuständig ist, zwischen 100 bis 500 Euro pro Monat Zuschuss vom Staat bekommen.

Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der pandemiebedingten, individuellen Bedürftigkeit und wird so berechnet:

Kontostand: weniger als 100,00 €  – Überbrückungshilfe: 500,00 €
Kontostand: 100,00 € - 199,99 €   –  Überbrückungshilfe: 400,00 € 
Kontostand: 200,00 € - 299,99 €   –  Überbrückungshilfe: 300,00 € 
Kontostand: 300,00 € - 399,99 €   –  Überbrückungshilfe: 200,00 € 
Kontostand: 400,00 € - 499,99 €   –  Überbrückungshilfe: 100,00 € 


Entscheidend ist der Kontostand am Vortag der Antragstellung. Das bedeutet beispielsweise: Wenn du den Antrag am 22. November 2020 stellst, ist der Kontostand vom 21. November 2020 relevant.

Nach der Prüfung deines Online-Antrags wird dir per E-Mail mitgeteilt, ob und in welcher Höhe du Überbrückungshilfe erhältst.

Das heißt, wenn ich dauerhaft 500 oder mehr als 500 Euro auf dem Konto habe, bekomme ich nichts?

Ja, so ist es in den Kriterien vorgegeben. Diese Überbrückungshilfe ist für akute Notlagen vorgesehen.

Wie hoch dürfen meine sonstigen monatlichen Einnahmen sein, um noch antragsberechtigt zu sein?

Einer Beantragung der Überbrückungshilfe stehen monatliche Einnahmen dann nicht entgegen, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung eine nachweisbare pandemiebedingte Notlage besteht und du versicherst, dass du keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für vergleichbare pandemiebedingte Unterstützungsmöglichkeit gestellt hast, etwa von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen bzw. aus bereits gestellten Anträgen diesen Monat keine Einnahmen erwartest. Ausgenommen von der Anrechnung sind Unterstützungsleistungen, die nicht dem laufenden Lebensunterhalt dienen, sondern z.B. für einmalige Anschaffungen wie der Technikfonds des Landes Berlin oder betriebliche Hilfen für Soloselbständige.

Wie und wo beantrage ich diese Überbrückungshilfe?

Den Antrag stellst du online auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de. Dein Antrag wird direkt an das für dich zuständige Studenten- oder Studierendenwerk weitergeleitet und dort bearbeitet.

Wichtig ist, dass du angibst, an welcher Hochschule du studierst. Bei Hochschulen, die Zweigstellen oder Standorte in weiteren Städten haben, ordnet das System nach dem Hauptsitz der Hochschule ein Studenten- oder Studierendenwerk zu. Fülle bitte die Online-Antragsmaske aus. Das für dich zuständige Studenten- oder Studierendenwerk prüft deinen Antrag und teilt dir mit, ob und wann du wieviel Überbrückungshilfe erhältst.

Ab wann kann ich meinen Antrag stellen?

Du kannst deinen Antrag ab Freitag, 20. November 2020 stellen.

 

Bis wann muss ich den Antrag stellen?

Für den Monat November innerhalb des Monats November 2020, also bis spätestens 30. November 2020.

Ich habe bereits im Sommer 2020 Überbrückungshilfe erhalten; kann ich meine Zugangsdaten vom letzten Mal wieder nutzen?

Ja, das musst du sogar, und unbedingt die Studien- bzw. Immatrikulationsbescheinigung des aktuellen Wintersemesters 2020/2021 neu hochladen! Du musst deine bisherigen Zugangsdaten verwenden, denn wenn eine Antragstellerin oder ein Antragsteller aus dem Sommer 2020 andere Zugangsdaten nutzt – hiermit ist vor allem die Mailadresse gemeint –, legt sie/er einen neuen Antrag an. Spätestens an der Stelle, an der die Telefonnummer verifiziert werden muss, scheitern diese Antragsteller/-innen, denn das Portal wird bei einer nicht geänderten Telefonnummer zurückmelden: "Diese Telefonnummer gibt es schon in einem anderen Antrag".

Was ist, wenn ich auf dem Portal meine Hochschule nicht finde bzw. sie mir nicht angezeigt wird?

Schreibe bitte eine E-Mail ans Deutsche Studentenwerk an die E-Mail-Adresse ueberbrueckungshilfe-studierende@studentenwerke.de. Du erhältst dann vom Deutschen Studentenwerk eine Antwort.

Was muss ich nachweisen? Welche Unterlagen muss ich online einreichen?

  • die Immatrikulationsbescheinigung deiner Hochschule für das Wintersemester 2020/2021
  • deinen Personalausweis oder einen gleichwertigen Identitätsnachweis, zum Beispiel Reisepass mit Meldebescheinigung
  • eine Bankverbindung in Deutschland
  • Deine Erklärung, dass du für den Monat, in welchem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung zur Bestreitung deines Lebensunterhalts beantragst hast (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwartest. Wenn du andere Mittel erhälst, die nicht der Bestreitung des Lebensunterhalts dienen, etwa Unterstützung aus einem Technikfonds für deine IT-Ausstattung, oder Betriebshilfen für Soloselbständige, kannst du, wenn du nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage bist, trotzdem Überbrückungshilfe erhalten.
  • Deine Erklärung, warum du dich in einer pandemiebedingten Notlage befindest, wenn vorhanden belegt mit den entsprechenden Dokumenten:
    pandemiebedingte Kündigung deines Arbeitsverhältnisses durch den früheren Arbeitgeber oder eine Selbsterklärung zum Wegfall deiner bisherigen Erwerbstätigkeit, oder eine Selbsterklärung, dass die familiäre Unterstützung pandemiebedingt weggefallen ist, oder die dokumentierte, schriftliche Ablehnung von mindestens zwei Bewerbungen bzw. eine Selbsterklärung zu deinen Bewerbungen und den Ablehnungen
  • die Kontoauszüge für alle Konten (inkl. paypal, amazon payments), auf die du kurzfristig Zugriff hast, jeweils vom Vormonat der Antragstellung und vom laufenden Monat bis zum Vortag der Antragstellung. Achtung: Du darfst auf diesen Kontoauszügen nichts schwärzen, sonst gilt der Antrag als unvollständig. Die Kontoauszüge müssen gut lesbar und dein Name darauf gut erkennbar sein!
  • Für alle anderen Konten, auf die du kurzfristig keinen Zugriff hast bzw. auf denen sich keine Geldbeträge befinden reicht folgende Erklärung: „Ich versichere, dass ich sämtliche Angaben zu mir verfügbaren Guthaben auf Konten gemacht habe und über kein Guthaben auf weiteren Konten verfügen kann. Darüber hinaus bestehen auch keine abrufbaren Guthaben bei Zahlungsdienstleistern, wenn diese Konten nicht aufgelistet sind (wie z.B. paypal, amazon payments).“
  • Deine Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums zu rechnen ist.

Was ist denn nun gegenüber der ersten Auflage der Überbrückungshilfe neu, oder besser, einfacher?

Es gibt mehrere Verbesserungen für die Studierenden:

  • Wenn die pandemiebedingte Kündigung des bisherigen Arbeitsverhältnisses nicht erbracht werden bzw. schriftlich dokumentiert werden kann, reicht neu auch eine Selbsterklärung, aus der sich Grund und Umstände der Kündigung ergeben.
  • Wenn die geforderten zwei schriftlichen Ablehnungen von mindestens zwei Stellenbewerbungen nicht erbracht werden können, reicht neu auch eine Selbsterklärung zu erfolglosen Bewerbungen und deren Ablehnung
  • Es müssen nunmehr nur die Kontoauszüge vom Vormonat sowie vom laufenden Monat bis zum Vortag der Antragstellung hochgeladen werden. Sofern Sie nur Monatsauszüge erhalten, prüfen Sie, ob Ihre Bank für den (laufenden) Antragsmonat die Möglichkeit einer lückenlosen Einnahmen-Ausgabenübersicht vom Kontostand des letzten Kontoauszuges bis zum Banktag vor Ihrer Antragstellung vorhält.
  • Es müssen nur noch die Kontoauszüge für die Konten hochgeladen werden, auf die kurzfristig zugegriffen werden kann.

Mein Personalausweis ist abgelaufen, ich kann ihn aber wegen der Pandemie derzeit nicht erneuern lassen. Was tun?

Du kannst trotzdem einen Antrag stellen. Das Ablaufdatum deines Ausweisdokuments muss lediglich nach dem 31.12.2019 liegen.

Kann ich bestimmte Angaben in meinem Personalausweis schwärzen?

Ja. Nur Unterlagen für den Nachweis der pandemiebedingten Notlage müssen lückenlos eingereicht werden. Angaben im Personalausweis, die nicht unmittelbar dem Nachweis von Identität und Adresse dienen, etwa der Geburtsort oder die Religionszugehörigkeit, können geschwärzt werden.

Muss ich alle meine Konten angeben? Auch ein Paypal-Konto? Was ist meinem Bausparvertrag oder Mietkautions-Konto?

Zum Nachweis, dass du dich wegen der Pandemie in einer finanziellen Notlage befindest, musst du lückenlos die Auszüge aller deiner Konten vorlegen, auf deren Guthaben du aktuell kurzfristig zugreifen kannst.

Ausgenommen sind Kontonachweise zu Sparverträgen (zum Beispiel Bausparverträge) oder sonstige Konten, auf die kein kurzfristiger Zugriff möglich ist (beispielsweise Mietkautionskonten, sonstige Sperrkonten oder Treuhandkonten). Diese müssen nicht eingereicht werden.

Auch Online-Konten, beispielsweise bei Comdirect, oder bei Zahlungsdienstleistern wie Paypal  musst du angeben, wenn sich darauf kurzfristig verfügbares Guthaben befindet – beziehungsweise erklären, dass du kein Guthaben auf solchen Konten hast.

Für alle anderen Konten, auf die du kurzfristig keinen Zugriff hast bzw. auf denen sich keine Geldbeträge befinden, reicht das Ankreuzen folgender Erklärung im Antrag: „Ich versichere, dass ich sämtliche Angaben zu mir verfügbaren Guthaben auf Konten gemacht habe und über kein Guthaben auf weiteren Konten verfügen kann. Darüber hinaus bestehen auch keine abrufbaren Guthaben bei Zahlungsdienstleistern, wenn diese Konten nicht aufgelistet sind (wie z.B. paypal, amazon payments).“

Meine Eltern unterstützen mich immer mit Bargeld; wie soll ich das anhand meiner Kontoauszüge darstellen?

Dazu musst du eine begründete Eigenauskunft hochladen, in der du Folgendes angeben musst:

  • Welche Unterhaltszahlungen wurden gewährt?
  • Wann wurden sie gewährt?
  • In welchem Umfang (welcher Höhe) wurden sie gewährt?
  • Warum sind sie entfallen?

Wie wird sichergestellt, dass ich den Antrag für mich selbst stelle?

Du musst im Laufe des Online-Antrags unter anderem mehrmals ein Foto von dir selbst hochladen, einmal mit deinem Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebescheinigung), und es gibt einen weiteren Prüfschritt mit einem automatisch generierten Zahlen-Code, der an deine E-Mail-Adresse versandt wird. So wird Missbrauch und Betrug verhindert.

Ich habe vergessen, etwas hochzuladen, als ich den Antrag gestellt habe. Kann ich das noch nachreichen?

Nein. Nachträgliche Einreichungen sind nicht möglich.

Achte daher im Antragsprozess darauf, dass du die richtigen Unterlagen vollständig hochgeladen hast, bevor du den Antrag absendest. Die Unterlagen werden dir unmittelbar nach dem Hochladen angezeigt, und du kannst diese, falls sie falsch oder nicht lesbar sind, löschen bzw. austauschen. Du kannst auch, bevor du den Antrag versendest, noch einmal zurückgehen und die Richtigkeit und Vollständigkeit der Dokumente überprüfen. Solltest du die Unterlagen nicht sofort zur Hand haben, unterbreche die Bearbeitung des Antrags und logge dich später wieder ein, damit du die richtigen Unterlagen hochlädst. Du solltest den Antrag erst absenden, wenn er vollständig bearbeitet ist!

Im Online-Antragsprozess wird dir beim Hochladen der Unterlagen automatisch angezeigt, ob und wann dein Antrag vollständig ist.

Wann erfahre ich, ob und wieviel Überbrückungshilfe ich erhalte?

Du kannst dich jederzeit auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de einloggen und nachsehen, wie der Bearbeitungsstand deines Antrags beim für dich zuständigen Studenten- oder Studierendenwerk ist. Klicke hierzu auf "LOGIN" auf der Startseite und gebe die E-Mail-Adresse an, die du für die Antragstellung genutzt hast. Du erhälst einen 6-stelligen „Token“ bzw. Code per E-Mail; mit dem du auf deine Antragsinformationen zugreifen kannst.

Wenn dein Studenten- oder Studierendenwerk deinen Antrag abschließend bearbeitet hat, erhälst du an die E-Mail-Adresse, mit der du beim Portal registriert bist, eine Nachricht.

Wenn du dich dann ins Antragsportal einloggst, erfährst du, ob und in welcher Höhe du Überbrückungshilfe erhälst. Auch hierzu klickst du wieder auf "LOGIN" auf der Startseite und nutzt den 6-stelligen Token/Code, den du per E-Mail erhälst.

Wichtig: Diese E-Mail-Benachrichtigung erhälst du direkt vom Antragsportal www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de, nicht vom Studenten- oder Studierendenwerk, das deinen Antrag bearbeitet hat.

Bitte sehe von Anrufen oder Nachfragen bei deinem Studenten- oder Studierendenwerk ab.

Wie rasch du diese Benachrichtigung vom System erhälst, hängt davon ab, wie viele Anträge beim Studenten- oder Studierendenwerk eingehen. Die Kolleginnen und Kollegen bemühen sich, die Anträge zügig zu bearbeiten. Viele Studenten- und Studierendenwerke haben dafür eigene Teams gebildet.

Solltest du eine Zusage erhalten, wird dir voraussichtlich innerhalb einer Woche das Geld auf dein Konto überwiesen.

Kann ich öfter als einmal einen Antrag stellen?

Ja. Diese Überbrückungshilfe wird monatlich gewährt. Wenn eine Notlage länger andauert, kannst du einen erneuten Antrag im Folgemonat stellen, also jeweils für die Monate Dezember 2020 sowie wenn nötig von Januar 2021 bis März 2021.

Muss ich bei jedem Wiederholungsantrag alles nochmal einreichen?

Nein; bei einem Wiederholungsantrag musst du lediglich nochmal einreichen:

  • deine Erklärung, dass du für den aktuellen Monat, in welchem du diese Überbrückungshilfe beantragst, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung beantragt hast (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten keine weiteren Hilfen erwartest
  • den aktuellen Kontoauszug

Kann ich auch nachträglich eine Notlage geltend machen?

Entscheidend ist, ob zum Zeitpunkt der Antragstellung eine pandemiebedingte Notlage besteht, die du über den Kontostand und weitere Informationen nachweisen kannst.

Ich bin eine ausländische Studentin, ein ausländischer Student. Kann es sich negativ auf meine rechtliche Situation in Deutschland auswirken, wenn ich die Überbrückungshilfe beantrage?

Nein. Die Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe hat keinen Einfluss auf Fragen des Aufenthaltsrechts. Die positive Prüfung eines Antrags auf Überbrückungshilfe beruht auf einer für den/die Antragsteller/in plötzlichen und unverschuldeten Notlage, so dass von einer Situation ausgegangen werden muss, die als Härtefall für eine Gewährung einer zeitlich befristeten einmaligen Nothilfe zu werten ist. Demnach liegt hier eine Ausnahme von der Regelanforderung des gesicherten Lebensunterhalts nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz vor.

Muss ich das Geld zurückzahlen?

Nein. Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss der Bundesregierung, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Was passiert, wenn meine Angaben nicht korrekt oder nicht vollständig sind?

Dann kannst du leider keine Überbrückungshilfe erhalten.

Kann ich diese Überbrückungshilfe auch beantragen, wenn ich einen Kredit nutze oder ein Stipendium bekomme?

Grundsätzlich ja, wenn du trotz dieser anderen Finanzierungsquellen dennoch nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage bist.

Kann ich diese Überbrückungshilfe zusätzlich zu einer anderen Nothilfe, Soforthilfe oder Überbrückungshilfe beantragen?

Die antragstellenden Studierenden müssen erklären, dass sie keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für andere pandemiebezogene Unterstützungsmöglichkeiten (zum Beispiel Notfonds, Stiftungen, Fördervereine), aus denen im laufenden Monat weitere Einnahmen zur Bestreitung des Lebensunterhalts erwartet werden, gestellt wurden bzw. eine Antragstellung für den betreffenden Monat nicht beabsichtigt ist. Unschädlich sind hingegen Mittel, die nicht der Bestreitung des Lebensunterhalts dienen, etwa Unterstützung aus einem Technikfonds für Ihre IT-Ausstattung, oder Betriebshilfen für Soloselbständige. Wenn Sie nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage sind, können unabhängig von solchen Hilfen auch Überbrückungshilfe erhalten.

Ich bekomme etwas BAföG – kann ich deshalb diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen?

Doch. Ein BAföG-Bescheid wird nicht geprüft. Entscheidend ist, dass du trotzdem in einer pandemiebedingten Notlage bist, und dass aus den Kontoauszügen ersichtlich bisherige gleich hohe Einkünfte aus Jobben und/oder familiärer Unterstützung pandemiebedingt weggefallen sind.

Diese BMBF-Überbrückungshilfe ist ja ein Zuschuss. Wird mir dieser Zuschuss bei meiner BAföG-Förderung angerechnet? Erhalte ich dadurch weniger BAföG?

Nein, das hat das BMBF geregelt, dass es kein Einkommen im Sinne des BAföG ist, vgl. diese BMBF-Online-Quelle:

„In einigen Ländern oder Studierendenwerken stehen zur Unterstützung von Auszubildenden, die ihren (Neben-)Job pandemiebedingt verloren haben, Notfallhilfen zur Verfügung. Diese könnten auch Empfänger von Leistungen nach dem BAföG beantragen und bei Vorliegen der Voraussetzungen erhalten. Diese Darlehen fallen unter § 21 Abs. 4 Nr. 4 BAföG und sind demzufolge nicht als Einkommen im Sinne des BAföG zu betrachten. […] Die Regelung ist für Notfallhilfe in Form von Zuschüssen entsprechend anzuwenden."

https://www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

Kann ich einen Antrag stellen, wenn ich die Regelstudienzeit überschritten habe?

Ja.

Ich absolviere ein Fernstudium. Bin ich antragsberechtigt?

Ja, sofern es nicht berufsbegleitend ist.

Ich absolviere ein Zweitstudium. Bin ich antragsberechtigt?

Ja.

Wenn ich nach Erhalt dieser Überbrückungshilfe doch wieder einen Job finde, muss ich das Geld zurückzahlen?

Diese Überbrückungshilfe wird als nicht zurückzahlbarer Zuschuss gewährt; er dient als Überbrückung, bis du einen neuen Job gefunden hast und deine Notlage nicht mehr besteht.

Gibt es eine Altersgrenze?

Nein.

Warum muss ich bei der Online-Antragstellung eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer angeben?

Beides dient der sicheren Identifikation und schützt dich und alle anderen Studierenden vor Missbrauch. Über die E-Mail-Adresse erhälst du bei jedem Login einen sechsstelligen Token bzw. Code, der zwei Stunden gültig ist und für jedes Login neu angefordert muss. Verwende immer die E-Mail-Adresse, mit der du den Antrag gestellst hast.

Auf dein Mobiltelefon oder Smartphone erhälst du, wenn bei der Online-Antragstellung alle Unterlagen vollständig hochgeladen sind, einen sechsstelligen Bestätigungs-Code per SMS, damit du deinen Online-Antrag final absenden und abschließen kannst.

E-Mail-Token erhälst du somit immer, wenn du deinen Antrag nach einer Unterbrechung vervollständigen oder den Bearbeitungsstand einsehen möchtest, den sechsstelligen SMS-Code erhälst du nur einmal, um deinen Antrag absenden zu können.

Was ist mit dem Datenschutz? Was passiert mit meinen Daten?

Der Datenschutz wird gewährleistet nach den Standards der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Habe ich einen Rechtsanspruch auf diese Überbrückungshilfe?

Nein; es handelt sich bei der Überbrückungshilfe um einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, wenn du die Voraussetzungen erfüllst.