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Häufig gestellte Fragen
zum Coronavirus

Wir haben dir hier Fragen und Antworten zum Corona-Virus zusammengestellt – sowohl im Hinblick auf Sozialberatung und Studienfinanzierung als auch speziell für BewohnerInnen der Wohnanlagen des Studierendenwerks Hamburg oder auch allgemeiner Art.

Allgemeine Infos

Jobben

Ich habe meinen Job verloren bzw. kann darin aktuell nicht oder nur wenig arbeiten. Stehen mir nun Sozialleistungen zu?

Das Arbeitslosengeld über die Agentur für Arbeit steht Studierenden in der Regel nicht zu, da sie vorher nicht in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Nur bislang sozialversicherungspflichtig Beschäftigte können unter Umständen einen Anspruch als ALG I geltend machen, wenn sie aktuell dem Arbeitsmarkt nachweislich mindestens 15 Stunden in der Woche zur Verfügung stehen.

Die entsprechenden Regelungen findest du in den Fachlichen Weisungen zu § 139 SGB III unter (siehe S. 6, Ziffer 139.2).
Diesbezügliche Beratung erhältst du in deiner zuständigen Agentur für Arbeit.

 

Einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II, d. h. Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch („Hartz IV“) haben Vollzeitstudierende grundsätzlich nicht. In bestimmten Konstellationen (z. B. Urlaubssemester, Teilzeitstudium) kann ALG II allerdings beansprucht werden. Zudem können für Vollzeitstudierende Mehrbedarfe (z. B. bei Schwangerschaft, Alleinerziehung, kostenaufwändige Ernährung) als Zuschuss sowie ALG II als Härtefalldarlehen in Frage kommen.

Die diesbezüglichen Regelungen findest du in den Fachlichen Weisungen zu § 7 SGB II unter (siehe S. 61, Ziffer 5.5.2) sowie zu § 27 SGB II unter https://www.arbeitsagentur.de/datei/dok_ba015866.pdf.
Beratung erhältst du bei deinem zuständigen Jobcenter und im Beratungszentrum Soziales & Internationales - BeSI

 

Wohngeld als Zuschuss zur Miete kommt nur in bestimmten Konstellationen in Frage (siehe dazu ). Bei der Prüfung des Anspruchs auf Wohngeld spielen die Wohnform und Höhe der Miete ebenso eine Rolle, wie die Art und Höhe des Einkommens/Vermögens sowie die Frage warum, im Falle einer BAföG-Ablehnung, dieses nicht gewährt wird. Somit führt der Wegfall von Jobeinkommen oder Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit nicht automatisch zu einem Wohngeldanspruch. Internationale Studierende mit einem Aufenthalt zum Zwecke des Studiums/"Visum" müssen ohne Wohngeld über die erforderlichen Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts verfügen und sollten sich vor der Beantragung von Wohngeld beim Studierendenwerk Hamburg beraten lassen, um zu vermeiden, dass die Ausländerbehörde die Aufenthaltserlaubnis widerruft und zur Ausreise auffordert.

Mehr Infos findest du hier, deine zuständige Wohngeldstelle hier.

 

Studierende mit Fluchthintergrund, deren Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist und die vor der Arbeitsaufnahme bzw. ergänzend zum Jobeinkommen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten haben, sollten den Jobverlust beim zuständigen Amt melden, um die Leistungen wieder bzw. in höherem Umfang zu erhalten.

 

Studierende mit Kindern sollten dringend ihren Anspruch auf den Kinderzuschlag prüfen lassen, dessen Antragstellung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus aktuell erleichtert wurde.
Ausführliche Informationen zum so genannten „Notfall-KiZ“ findest du hier .
Für Fragen zu deinem Anspruch und zum Antragsverfahren wende dich bitte an die Familienkasse Nord
Zudem können durch die veränderte Einkommenssituation in der Familie unter Umständen aufstockende Leistungen nach dem ALG II und/oder Wohngeld in Frage kommen.

Ich habe meinen Job noch, bin aber wg. der Corona-Lage freigestellt/bekomme keine Schichten. Neuer Job antretbar?

Hierbei gilt es zunächst zu unterscheiden, ob es sich um eine Freistellung handelt, oder ob du Anspruch auf Entgeltfortzahlung hast. Ausführliche Informationen zu den unterschiedlichen Szenarien findest du auf der Website der DGB-Jugend

Steuern

Unabhängig von den arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen bist du, auch wenn du in deinem ersten Job aktuell nicht tätig bist, darin zunächst weiterhin auf Steuerklasse 1 gemeldet. Wenn du eine zweite Tätigkeit aufnimmst, wird diese auf Steuerklasse 6 angemeldet werden müssen. Wenn du dazu Fragen hast, kannst du dich an die Beratung zu studentischen Steuerfragen des AStA der Universität Hamburg bzw. an das für deinen Wohnort zuständige Finanzamt wenden.

Kann ich Kurzarbeitergeld beantragen, wenn ich bisher einen Minijob oder eine Werkstudierendentätigkeit hatte?

Nein. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld setzt voraus, dass vorher in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wurde. Dies ist bei Minijobs, kurzfristigen Beschäftigungen und Werkstudierendenjobs nicht der Fall.

Ausführliche Informationen zum Thema Kurzarbeit findst du auf der Website der DGB-Jugend

Der Beginn der Vorlesungszeit meiner Hochschule wurde verschoben. Kann ich jetzt mehr als 20 Stunden arbeiten?

Die 20 Stunden-Regel gilt während der Vorlesungszeit. Solange diese noch nicht wieder offiziell begonnen hat, befindest du dich in der vorlesungsfreien Zeit und kannst daher auch mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten.

Die entsprechende rechtliche Grundlage findest du auf Seite 16 der "Versicherungsrechtlichen Beurteilung von beschäftigten Studenten und Praktikanten"

Ich habe meinen Nebenjob verloren. Wo kann ich Jobs finden?

Du kannst zum einen die gängigen Online-Jobportale prüfen, z. B.:

 

Zudem gibt es aktuell Bereiche, die erhöhten Personalbedarf haben. Versuche dich aktiv dort zu bewerben:

  • Lieferdienste für Essen und Getränke
  • Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte
  • Logistik
  • Reinigungsfirmen
  • Tankstellen
  • Erntehelfer/in (https://www.daslandhilft.de)

Ich war neben dem Studium selbständig/freiberuflich tätig, habe zZt keine Aufträge. Habe ich Entschädigungsansprüche?

Ein Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) kann vorliegen, wenn gegen eine Person, von der im Einzelfall eine Ansteckungsgefahr ausgeht, konkrete behördliche Tätigkeitsverbote ausgesprochen oder Quarantänemaßnahmen behördlich angeordnet werden. Dabei ist zu beachten: Eine freiwillige Quarantäne löst keinen Entschädigungsanspruch aus.

Ausführliche Informationen zur Entschädigung nach § 56 IfSG findest du auf der FAQ-Seite der Freien und Hansestadt Hamburg.

Bezüglich der Krankenversicherung hast du im Übrigen die Möglichkeit, eine Stundung deiner Beiträge zu beantragen. Nähere Informationen findest du auf der Internetseite der Künstlersozialkasse . Wenn du freiwillig versichert bist, sprich dazu umgehend deine gesetzliche Krankenkasse an.

Stundungsanträge sind schriftlich, entweder per Post (mit Einschreiben), per Fax (mit Sendebestätigung), oder per E-Mail (mit Lesebestätigung) an den jeweiligen Gläubiger zu richten. Dabei ist es ratsam, den Stundungsantrag sowie die Nachweise über den Versand/Empfang gut aufzubewahren.

Statuswechsel (Beurlaubung bzw. Exmatrikulation)

Ich überlege, mich beurlauben oder exmatrikulieren zu lassen. Was muss ich beachten und habe ich dann Anspruch auf ALGII?

Eine Beurlaubung wird in der Regel nur aus bestimmten Gründen gewährt, die in der Immatrikulationsordnung der jeweiligen Hochschule festgelegt sind, z. B. Schwangerschaft und Geburt, Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, gesundheitliche Beeinträchtigungen. Ggf. stellt auch eine Tätigkeit im medizinischen Bereich einen Beurlaubungsgrund dar. Ob darüber hinaus die aktuelle wirtschaftliche Lage eine Beurlaubung auslösen kann, gilt es, direkt mit deiner Hochschule zu klären.

Wenn ja, ist zu beachten, dass ab dem Zeitpunkt der Beurlaubung der BAföG-Anspruch wegfällt, und das bereits für das begonnene Semester erhaltene BAföG zurückgefordert wird, da die Beurlaubung rückwirkend ab Semesterbeginn gilt. Auch Studienkredite und Stipendien werden während einer Beurlaubung ausgesetzt. Sollten deine Eltern für dich bzw. du für dich selbst Kindergeld erhalten, fällt dies in einer pandemiebedingten Beurlaubung ebenfalls weg. Eine Beurlaubung ist im Übrigen irreversibel.

In einer Beurlaubung entfällt zudem der Studierendenstatus in der Sozialversicherung. D. h. solltest du vor Ende des Semesters, in dem du dich hast beurlauben lassen, doch wieder arbeiten können, kannst du nicht mehr, wie vorher, als Werkstudent*in beschäftigt werden. Der Arbeitgeber müsste dich dann stattdessen als sozialversicherungspflichtig oder als geringfügig Beschäftige*n (Minijob) anstellen, was für dich von Nachteil sein könnte.

Für Studierende mit Kindern kann sich eine Beurlaubung unter Umständen auf den Umfang des Kita-Gutscheins auswirken, falls die Kinder vor Ende des Semesters wieder zurück in die Betreuung gehen.

Eine Exmatrikulation hat die gleichen Folgen für die Sozialversicherung und die unter Beurlaubung genannten Finanzierungsinstrumente. Das bisher für das laufende Semester erhaltene BAföG muss allerdings nicht sofort zurückgezahlt werden.

Überdies führt die Exmatrikulation zum Verlust des studentischen Tarifs in der Krankenversicherung. Je nach Lebenssituation kommen dann andere Arten der Versicherung in Frage (z. B. Familienversicherung, freiwillige Versicherung, Pflichtversicherung über den Job).

Ein wesentlicher studien- und prüfungsrechtlicher Unterschied zur Beurlaubung besteht darin, dass bei einer Exmatrikulation nicht in jedem Fall ein Anspruch auf den Studienplatz bestehen bleibt. Ausnahmen können gesundheitliche Beeinträchtigungen sowie die Aufnahme einer Tätigkeit im medizinischen Bereich aufgrund des momentan hohen Bedarfs an solchem Personal sein. Der Verlust des Studienplatzes kann dazu führen, dass Studierende bei einer Neubewerbung in ein höheres Semester unter Umständen in einer neueren Prüfungsordnung weiterstudieren müssen. Besonders, wenn du im Studium schon weit fortgeschritten bist, ist dies nicht empfehlenswert. Lass dich deshalb unbedingt vorher von deinem Fachbereich/Department beraten.  

Internationalen Studierenden ist von einer Exmatrikulation dringend abzuraten, da sie dadurch ihre Aufenthaltserlaubnis riskieren.

Für Studierende mit Kindern gilt bezüglich des Kita-Gutscheins das gleiche wie für die Beurlaubung.

Sowohl eine Beurlaubung als auch eine Exmatrikulation können grundsätzlich zu einem Anspruch auf ALG II führen. Dieser Anspruch ist jedoch an weitere Voraussetzungen geknüpft, z. B. daran, mit wem du zusammenlebst und, wie hoch das Einkommen/Vermögen von dir und den mit dir lebenden Personen ist. Lass dich daher beim für dich zuständigen Jobcenter zu deinem Anspruch und zum Antragsverfahren beraten. Auch unser Beratungszentrum Soziales & Internationales - BeSI berät dich dazu.

Krankenversicherung

Ich kann meine Krankenversicherung nicht mehr zahlen, weil ich aufgrund der aktuellen Situation kein Einkommen mehr habe

Der Krankenversicherungsschutz ist eine Voraussetzung für die Immatrikulation/Rückmeldung. Wenn Studierende in der studentischen Pflichtversicherung ihre Beiträge nicht zahlen, kann die Krankenkasse den Krankenversicherungsschutz ruhen lassen und muss die Hochschule darüber informieren. In diesen Fällen kann die Exmatrikulation drohen. Zudem hat das Ruhen des Versicherungsschutzes für alle Versicherten unabhängig vom Tarif in Zeiten einer Pandemie fatale Auswirkungen, da nur Notfallbehandlungen gedeckt werden.

Wenn du deine Beiträge wegen der Auswirkungen der Pandemie aktuell nicht zahlen kannst, setz dich bitte umgehend mit deiner Krankenkasse in Verbindung und beantrage eine Stundung deiner Beitragszahlungen; dies ist zurzeit auch per E-Mail möglich. Unter Umständen fordert die Krankenkasse entsprechende Nachweise von dir. Sollte dein Antrag auf Stundung abgelehnt werden, versuche alternativ eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

 

Bitte beachte:

Falls du bereits vor der COVID 19-Pandemie Zahlungsschwierigkeiten hattest und z. B. eine Ratenzahlung vereinbart hast, kläre mit deiner Krankenkasse unbedingt deine weiteren Möglichkeiten. Unter Umständen ist es hilfreich, die älteren Schulden zumindest anteilig zu tilgen, damit die aktuellen Beitragszahlungen gestundet bzw. in Raten gezahlt werden können.

Sozialberatung und Studienfinanzierung

Finanzielle Not

Ich habe bedingt durch die Pandemie ein vermindertes monatliches Einkommen / kein Jobeinkommen und kann daher meine Lebenshaltungskosten nicht mehr decken. Welche Möglichkeiten gibt es zur Unterstützung?

 

Überbrückungshilfe – Zuschuss des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Überbrückungshilfe des BMBF stand Studierenden bereits von Juni – September 2020 zur Verfügung. Ab dem 20.11.2020 kann die Überbrückungshilfe des BMBF wieder von Studierenden beantragt werden, die eine pandemiebedingte Notlage nachweisen können. Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 500 Euro.
Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe des BMBF finden Sie hier.

 

Hamburger Corona Notfalldarlehen

Mit der Wiederaufnahme der Überbrückungshilfe für Studierende in Notlage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde das Hamburger Corona Notfalldarlehen für Studierende eingestellt.

 

Solltest du dich weiterhin in einer finanziellen Notlage befinden oder Fragen zur Studienfinanzierung haben, wende dich gern an unser Beratungszentrum Studienfinanzierung – BeSt.

 

Was passiert, wenn ich das Hamburger Corona Notfalldarlehen nicht zurückzahlen kann?

In begründeten Ausnahmefällen können Studierende schriftlich einen Antrag auf Stundung des Rückzahlungsbetrages stellen. Über den Stundungsantrag entscheidet die zuständige Stelle im Studierendenwerk (vgl. Richtlinien des Corona Notfalldarlehens). Die Entscheidung wird in analoger Anwendung des § 62 der Landeshaushaltsordnung der Freien und Hansestadt Hamburg (LHO) getroffen, die in besonderen Härtefällen auch die Optionen einer Niederschlagung oder eines Erlass der Forderungen ermöglicht. Es handelt sich dabei um Entscheidungen im Einzelfall, gemäß den jeweiligen individuellen Gegebenheiten. Weitere Informationen hier.

BAföG

Was bedeutet die Verlängerung der Regelstudienzeit (Nullsemester) für meine BAföG-Förderung in Bezug auf Förderungshöchstdauer, Leistungsnachweis oder Fachrichtungswechsel?

Die Hamburger Bürgerschaft hat beschlossen, dass für die im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021 und/oder Sommersemester 2021 immatrikulierten und nicht beurlaubten Studierenden die Regelstudienzeit um jeweils ein Semester verlängert wird. Das Semester wird dabei zwar als Fachsemester der Regelstudienzeit mitgezählt, bei bestimmten Regelungen (Fachrichtungswechsel, Überschreiten der Förderungshöchstdauer, Leistungsnachweis) werden die Semester jedoch als Nullsemester gewertet.

1. Du hast dich im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021 und/oder Sommersemester 2021 in der Regelstudienzeit befunden und warst nicht beurlaubt:

Deine Förderungshöchstdauer wird automatisch angepasst, die Änderung kannst du deinem nächsten Förderungsbescheid entnehmen. Wenn dein Bewilligungszeitraum abläuft, musst du allerdings einen neuen Weiterförderungsantrag stellen. Darüber hinaus verschiebt sich die Vorlage des Leistungsnachweises automatisch um die Nullsemester innerhalb der Regelstudienzeit.

Das Nullsemester kann außerdem positive Auswirkungen bei einem Fachrichtungswechsel haben. Bitte wende dich in diesem Fall telefonisch an deine/n Sachbearbeiter/in im BAföG-Amt.
 

2. Du hast im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021 und/oder Sommersemester 2021 Hilfe zum Studienabschluss erhalten:
Auch die Hilfe zum Studienabschluss kannst du ein oder zwei Semester länger erhalten als normalerweise vorgesehen. Hierfür musst du aber ggf. einen neuen Antrag stellen, da der Bewilligungszeitraum nicht automatisch verlängert wird.

3. Du hast für das Sommersemester 2021 bereits eine Ablehnung erhalten, weil du die Förderungshöchstdauer überschritten hast, den Leistungsnachweis nicht erbringen konntest oder dein Fachrichtungswechsel nicht anerkannt wurde:
In diesem Fall solltest du aktiv werden und formlos schriftlich eine Überprüfung der Ablehnung beim BAföG-Amt beantragen.

4. Du hast dich im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021 und/oder Sommersemester 2021 nicht mehr in der Regelstudienzeit befunden:
Für dich gelten für das jeweilige Semester die üblichen Regelungen zum Überschreiten der Förderungshöchstdauer, und dein Fall muss individuell geprüft werden. Hierzu findest du auch Infos in diesen FAQs.

Mein Auslandssemester kann ich aufgrund der Pandemie-Situation nur Online absolvieren. Habe ich weiterhin einen Anspruch auf Auslands-BAföG?

Der Erlass des BMBF vom 11.08.2020 (zugegebener Maßen etwas kompliziert) enthält besondere Regelungen für die Förderung von Auslandsaufenthalten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Diese Regelungen gelten für dich, wenn du einen Auslandsaufenthalt im Laufe des Wintersemester 2020/2021 oder im Sommersemester 2021 planst. Das bedeutet, dass du für Studiengänge an ausländischen Universitäten, die Online von Deutschland betrieben werden gefördert werden kannst, wenn das Studium genauso konzipiert ist und auch unter den „gleichen“ Voraussetzungen von dir abgeleistet wird, wie die eigentlich geplanten Präsenzveranstaltungen.

Bitte beachte: diese Regelung gilt nur, solange es Reisebeschränkungen (wie z. B. für die USA) gibt oder du nachweisen kannst, dass die ausländische Universität ausschließlich Online-Veranstaltungen anbietet. Sobald die Beschränkungen wegfallen und gleichzeitig auch Präsenzveranstaltungen an deiner amerikanischen Universität angeboten werden, ändern sich die Voraussetzungen und du musst innerhalb von zwei Monaten in die USA einreisen, um weiter Förderung zu bekommen.

Zur Klärung deiner Fragen wende dich bitte an die/den für dich zuständige/n Ansprechpartner/in im BAföG-Amt für die Auslandsförderung USA

 

Erhalte ich weiterhin BAföG, obwohl meine Hochschule geschlossen ist bzw. das Semester später beginnt?

BAföG wird für alle berechtigten Studierenden regulär weitergezahlt. Erstsemester erhalten ab dem Zeitpunkt BAföG, an dem das Semester jeweils regulär beginnen sollte, sofern fristgerecht ein Antrag gestellt wurde.

Bitte beachte: Wenn die Hochschule Online-Lehrangebote zur Verfügung stellt, müssen die Studierenden entsprechend ihren Möglichkeiten daran teilnehmen und ihre Ausbildung fortführen, um die Voraussetzungen für BAföG weiter zu erfüllen.

Solltest du Auslands-BAföG erhalten oder beantragt haben, wende dich bitte an das zuständige Auslands-BAföG-Amt. Die Kontaktdaten der AnsprechpartnerInnen im Auslands-BAföG-Amt für die USA findest du hier.

Die Vorlesungen beginnen wegen der Pandemie an meiner Hochschule später als üblich. Ab wann steht mit (weiterhin) BAföG zu?

 

Auch, wenn die Vorlesungen für dich in diesem Jahr später als üblich beginnen, hast du Anspruch auf Förderung nach dem BAföG ab September 2020 (z. B. für HAW-Studierende) bzw. ab Oktober 2020 (z. B. für Uni Hamburg). Stelle daher also rechtzeitig deinen (Weiter-)Förderungsantrag auf BAföG. Wie du den Antrag stellen kannst, erfährst du hier.

Ich überschreite die Förderungshöchstdauer aufgrund der Pandemie. Kann ich trotzdem noch BAföG bekommen?

Eine Ausbildungsunterbrechung und damit Überschreiten der Förderungshöchstdauer durch die Pandemie stellt einen schwerwiegenden Grund (§15 Abs. 3 Nr. 1 BAföG) dar. Das gilt auch für Prüfungen, die sich auf Zeiten nach der Regelstudienzeit verschieben. Eine Verlängerung der Förderung ist also möglich. Bitte setze dich mit dem BAföG-Amt in Verbindung.

Ich kann den Leistungsnachweis nicht vorlegen, da sich meine Prüfungen aufgrund der Pandemie verschieben.

Für den Fall, dass die zu erbringenden Leistungen aufgrund Corona bedingter Schließungen, dem Ausfall von Vorlesungen oder Verschiebung von Prüfungen nicht bzw. nicht rechtzeitig erbracht werden konnten, verschiebt sich der Vorlagetermin für Leistungsnachweise (§ 48 Abs. 2 BAföG i. V. m. § 15 Abs. 3 Nr. 1 BAföG) wegen schwerwiegenden Grundes nach hinten. Neben dem formularmäßigen Antrag musst du einen formlosen Antrag auf spätere Vorlage des Leistungsnachweises einschließlich einer Prognose des voraussichtlichen Vorlagetermins einreichen.

Mir fehlen erforderliche Unterlagen für den BAföG-Antrag, die ich aufgrund der Corona-Pandemie nicht erhalten habe.

Meine §9 Bescheinigungen fehlen: Bitte erkläre formlos schriftlich mit deiner Unterschrift, dass du keine anderen Anträge auf eine Sozialleistung oder bei einem anderen BAföG-Amt beantragt hast.

Mein Leistungsnachweis fehlt, weil die entsprechende Stelle diesen gerade nicht ausstellen kann: Bitte erkläre formlos schriftlich mit Unterschrift, dass du die Prüfungsleistungen tatsächlich termingerecht erbracht und bestanden hast. Die Bewilligung erfolgt in diesem Fall zunächst unter Vorbehalt der Rückforderung bis zur Vorlage der Bescheinigung.

Bitte reiche fehlende Unterlagen sobald wie möglich unaufgefordert nach.

Wie kann ich meine Unterlagen einreichen, wenn das Studierendenwerk geschlossen hat?

BAföG-Anträge und nachgereichte Unterlagen können weiterhin in die Briefkästen an beiden Standorten eingeworfen werden (am Nagelsweg Mo-Fr, 6-22 Uhr).

Die Einsendung per Post ist ebenfalls weiterhin möglich:

Studierendenwerk Hamburg
Amt für Ausbildungsförderung
Postfach 13 01 13
20101 Hamburg

Wenn es sich um einzelne Unterlagen handelt, können diese auch eingescannt oder gut leserlich fotografiert per E-Mail an bafoeg@studierendenwerk.hamburg.de gesendet werden. Bitte beachte hierbei, dass Erklärungen jeglicher Art unterschrieben sein müssen.

Ich arbeite in einer systemrelevanten Tätigkeit. Wird mein Einkommen auf das BAföG angerechnet?

Solltest du Einkommen aus einer systemrelevanten Tätigkeit erhalten, wird dieses unter bestimmten Umständen nicht auf das BAföG angerechnet. Voraussetzung dafür ist, dass du diese Tätigkeit im Rahmen der Pandemie aufgenommen oder aufgestockt hast. Im letzteren Fall bleibt nur das Einkommen der Aufstockung anrechnungsfrei. Diese Gesetzesänderung gilt rückwirkend ab dem 01.03.2020.

Einkommen, welches im Rahmen einer Ausbildung erzielt wird (bspw. im Praktischen Jahr des Medizinstudiums) fällt nicht unter diese Regelung.

Einen Vordruck für den Arbeitgeber findest du hier.
Den Gesetzentwurf der Bundesregierung findest du hier.
Welche Tätigkeiten als systemrelevant anerkannt sind, findest du hier.

Bitte beachte: Jegliche Änderungen in deinem Einkommen im Bewilligungszeitraum müssen dem BAföG-Amt mitgeteilt werden.

Das Einkommen meiner/eines Eltern/-teils ist akut von der Pandemie betroffen. Ändert sich mein BAföG-Anspruch?

Fallkonstellation 1: Wenn du aufgrund des Elterneinkommens bisher kein BAföG erhalten hast, deine Eltern aber jetzt weniger verdienen, kannst du jederzeit einen neuen BAföG-Antrag stellen und mit einer Aktualisierung das aktuelle Elterneinkommen zugrunde legen lassen.

Fallkonstellation 2: Wenn du bereits BAföG erhältst, aber aktuell das Elterneinkommen geringer ist, kannst du einen BAföG-Aktualisierungsantrag stellen und die Höhe deines aktuellen BAföG-Anspruches prüfen lassen. Dieser Antrag muss bis zum Ende des laufenden Bewilligungszeitraumes gestellt werden.

Aber Achtung: Wenn sich das Einkommen deiner Eltern nach einigen Monaten wieder ändert, muss dies umgehend dem BAföG-Amt mitgeteilt werden, damit es nicht zu einer Überzahlung kommt.

Bitte lass dich vorher telefonisch im BAföG-Amt beraten! Die Kontaktdaten und Sprechzeiten findest du hier.

Meine Eltern können aufgrund der außergewöhnlichen Umstände die Einkommensunterlagen nicht einreichen.

Bitte wende dich in diesem Fall telefonisch an deine/n SachbearbeiterIn und erfrage, wie du die Informationen angeben kannst. Die Kontaktdaten und Sprechzeiten findest du hier.

Ich werde zurzeit vorläufig im Master gefördert und kann aufgrund der Pandemie den Bachelor nicht fristgerecht beenden.

Bitte erkundige dich bei deiner Hochschule, ob du weiterhin vorläufig im Master eingeschrieben bleibst. Ggf. ist eine Verlängerung der Förderung unter Vorbehalt auch über die 12-Monatsfrist hinaus möglich. Bitte kläre dies telefonisch mit deinem/r SachbearbeiterIn. Die Kontaktdaten und Sprechzeiten findest du hier.

KfW-Studienkredit

Ich brauche mehr Geld. Kann ich die Kreditrate erhöhen?

Die Auszahlungsrate kann ab sofort monatlich geändert werden. Das erfolgt über das Kreditnehmerportal.

Ich bin im 11. Fachsemester und brauche eine weitere Auszahlung.

Dafür musst du die entsprechende Bescheinigung der Hochschule für die Verlängerung der Auszahlung im 11. - 14. Semester vorlegen. Solltest du diese zurzeit nicht von deiner Hochschule erhalten können: Kein Problem. Für die zum 30.09.2020 fälligen Verlängerungsbescheinigungen wurde die Einreichungsfrist um 6 Monate verschoben, d. h. alle KreditnehmerInnen, die im Wintersemester 2020/2021 im 11. Fachsemester sind, können die „Bescheinigung der Hochschule über den voraussichtlichen Studienabschluss“ bis zum 31.03.2021 einreichen.

Alternativ zu der Bescheinigung kann z. B. auch der Nachweis der Bachelorprüfung eingereicht werden.

Ich habe gehört, der KfW Studienkredit ist jetzt zinsfrei, ist das richtig?

Nein, das ist nur zum Teil richtig. KreditnehmerInnen des KfW- Studienkredits zahlen vorübergehend, d.h. vom 1.5.2020 bis zum 31.12.2021 keine Zinsen. Ab dem 1.1.2022 müssen allerdings wieder Zinsen gezahlt werden. Details siehe hier.
 

Grundsätzlich empfehlen wir:

Lass dich auf jeden Fall im Beratungszentrum Studienfinanzierung – BeSt beraten, ob der KfW Studienkredit eine kurzfristige Finanzierungsoption für dich ist oder ob es noch günstigere Alternativen gibt, die längerfristig greifen

Wie und wo kann ich den KfW Studienkredit beantragen?

Der Abschluss des KfW- Studienkredits über das Studierendenwerk Hamburg als Vertriebspartner ist weiterhin möglich. Die ausführliche Beratung zum KfW Studienkredit bzw. zu günstigeren Finanzierungsoptionen führen wir momentan allerdings telefonisch durch. Studierende können einen Telefontermin mit den BeraterInnen vereinbaren.

Danach kann bei Bedarf für den Kreditabschluss ein kurzer Termin vor Ort im Studierendenwerk vereinbart werden.  Melde dich unter 040-42815-5107/ 5108 oder unter best@studierendenwerk-hamburg.de 

Können Studierende aus dem Ausland den KfW-Studienkredit beantragen?

Leider können Studierende aus dem Ausland den KfW-Studienkredit nur in einigen Fällen erhalten. Details siehe hier. Die Sonderregelung für Internationale Studierende galt bis zum 01.03.2021. Die Zinsfreiheit in der Auszahlungsphase gilt bis zum 31.12.2021, danach erfolgt die reguläre Verzinsung.

Solltest du weitere Fragen haben, kontaktiere uns gern.

Internationales

Ich bin internationale/r StudentIn und will mich über eine mögliche Heimreise informieren. Wo kann ich das tun?

Das Auswärtige Amt der deutschen Bundesregierung informiert laufend über aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise.
Auch bei der Botschaft/beim Konsulat Ihres Heimatlandes in Deutschland kannst du dich informieren.

Bitte beachte: Vor einer eventuellen Heimreise solltest du Kontakt zu deiner deutschen Hochschule aufnehmen. Wenn du in einem Studierendenwohnheim wohnst, nimm bitte auch Kontakt zur Wohnheimverwaltung auf.

Einsamkeit, Ängste

Ich bin mit der momentanen Gesamtsituation überfordert und habe Angst davor, wie es weitergehen soll.

Du kannst dich zum einen an die psychologische Beratung deiner Hochschule wenden. Studierende der HfMT und der HfbK, deren Hochschulen keine eigene Beratung vorhält, werden ebenfalls von der Universität Hamburg beraten.

Außerdem gibt es eine Reihe von seelsorgerischen Angeboten, die telefonisch oder per Chat direkt erreichbar sind.
Die entsprechenden Kontakte findest du hier.

Für BewohnerInnen der Wohnanlagen des Studierendenwerks

Wohnen

Ich möchte gerne meinen Vertrag unterschreiben, eine Kündigung abgeben o.ä., aber das BeWo ist aktuell geschlossen.

Das Beratungszentrum Wohnen – BeWo ist derzeit geschlossen, aber telefonisch Montag und Dienstag sowie Donnerstag und Freitag jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr sind wir unter 040 / 41 902 268 für dich erreichbar. Wir beantworten auch zeitnah alle E-Mails: Schreib an: bewo@studierendenwerk-hamburg.de. Mietverträge schicken wir vorab grundsätzlich per E-Mail an dich. Bitte schau regelmäßig in dein Email-Postfach und ggf. auch in den Spamordner. Den ausgedruckten und unterschriebenen Vertrag bitte einscannen und an uns zurückmailen.

Am Einzugstag erhältst du den originalen Mietvertrag vor Ort in der Wohnanlage.

Ich ziehe demnächst in die Wohnanlage ein, wie wird der Einzug aussehen?

Wenn du aus einem Risikogebiet einreist, bist du verpflichtet, dich testen zu lassen. Anderenfalls musst du 14 Tage in Quarantäne gehen und dich beim Gesundheitsamt melden. Es darf kein Kontakt zu anderen MitbewohnerInnen erfolgen oder nur unter strengen Hygienevorkehrungen (Masken tragen, Abstand halten, sofern möglich Nutzung eigener Sanitärräume, Lieferung von Lebensmitteln, versetzte Zeit der Essenzubereitung, häufiges Lüften, häufiges Desinfizieren/Abwaschen der Oberflächen). Gibt es Probleme, melde dich bitte bei der Hausverwaltung. Wir werden uns um dich kümmern. Niemand muss befürchten, allein und ohne Versorgung zu bleiben!

Ausnahmen von der Quarantäne gelten für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis (das ist das vom Laborarzt unterschriebene Testergebnis) in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, wonach keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter ist als 48 Stunden.

Folgende Liste des RKI weist die Länder aus, aus welchen qualitätsgesicherte Tests in Deutschland anerkannt werden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html

Ist das Land, aus dem du einreist, nicht auf dieser Liste, kannst du den Test erst in Deutschland vornehmen lassen.

Die Quarantäne kann nur durch ein negatives Testergebnis vorzeitig aufgehoben werden. Wir empfehlen, trotz Test eine Woche in Quarantäne zu bleiben und gegebenenfalls einen zweiten Test zu machen. Bitte beachte: Die Ausnahme von der Quarantäne gilt nur, wenn du keine Symptome aufweist, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen. Treten binnen 14 Tagen nach Einreise Symptome auf, wende dich unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt.

Ich ziehe zum Ende des Monats aus, was muss ich beachten?

Grundsätzlich gilt, dass Auszüge, soweit möglich, vorgezogen werden können. Deine Hausverwaltung prüft diese Möglichkeit, indem sie alle Ausziehenden schriftlich oder telefonisch befragt. Wenn du ausziehst, hast du die Möglichkeit, den Schlüssel in einem Briefumschlag im Hausverwalter-Briefkasten zu hinterlegen. So kann eine kontaktlose Zimmerübergabe sichergestellt werden.

Mietzahlungen

Können Sie mir Mietzahlungen erlassen?

Nein. Wir können jedoch die Abbuchung der Miete aussetzen und wir vereinbaren eine individuelle Ratenzahlung. Wir werden in diesem Fall mit einem gesonderten Schreiben auf dich zukommen. Darin wird die mit dir getroffene Ratenzahlung festgelegt.

Kann ich meine Miete später zahlen?

Ja, das ist möglich. Niemand soll derzeit wegen der Corona-Pandemie seine Bleibe verlieren! Wir ermöglichen dir deshalb einen Zahlungsaufschub. Bitte melde dich umgehend telefonisch bei deinem/r zuständigen SachbearbeiterIn. Wir vereinbaren mit dir die Modalitäten.

Ich habe meinen Job wegen der Corona-Pandemie verloren und kann meine Miete nicht vollständig zahlen. Was kann ich tun?

Bitte zahl vorab den Betrag, den du leisten kannst. Über den Restbetrag werden wir eine Ratenzahlung vereinbaren. Setz dich umgehend mit deinem/r zuständigen SachbearbeiterIn in Verbindung.

Darf ich die Miete später überweisen, wenn ich durch die Corona-Pandemie meinen Job verloren habe?

Bitte nimm umgehend Kontakt zu deinem/r  zuständigen SachbearbeiterIn auf. Wir können vereinbaren, dass die Bankabbuchung für den kommenden Monat ausgesetzt wird. Mahngebühren fallen nicht an. Wir senden dir trotzdem jeden Monat eine Übersicht über die noch ausstehenden Beträge zu. So behältst du und wir den Überblick.

Kann ich meine Miete in kleineren Raten zahlen, wenn ich durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten gekommen bin?

Wir haben Verständnis, dass es aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie zu Zahlungsschwierigkeiten kommen kann. Gerne versuchen wir gemeinsam mit dir eine praktikable Lösung zu finden. Bitte nimm Kontakt per E-Mail oder Telefon zu uns auf, um z.B. eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Wir finden eine individuelle Lösung für dich!

Es kommen keine zusätzlichen Kosten für die Ratenzahlung auf dich zu.

Ich kann meine Miete nicht mehr bar einzahlen, wo kann ich meine Miete bezahlen?

Da das Beratungszentrum Wohnen – BeWo derzeit geschlossen ist, ist eine Bareinzahlung deiner Miete oder Kaution nicht möglich. Bitte überweise die Miete.

Finanzielle Not

Ich habe meinen Job verloren - habe ich jetzt Anspruch auf Wohngeld?

Bitte schau dir die Antwort zu dieser Frage hier an.

Kündigungen/Verlängerungen

Ich möchte meinen Mietvertrag kurzfristig kündigen, geht das?

Wenn du kündigen willst, gilt unsere 6-wöchige Kündigungsfrist zum Monatsende. Bitte melde dich umgehend im Beratungszentrum Wohnen – BeWo. Bitte beachte, dass du bis zum Ende deines Mietvertrages verpflichtet bist, die Miete zu zahlen und dein Zimmer in einem vertragsgemäßen Zustand zu übergeben.

Ich ziehe zum Ende des Monats aus, was muss ich beachten?

Grundsätzlich gilt, dass Auszüge mit so wenig Kontakt wie möglich erfolgen sollen. Bei der Vor- und Endabnahme sind Mund-Nase-Masken zu tragen und Abstand zu halten. Wenn du ausziehst, hast du die Möglichkeit, den Schlüssel in einem Briefumschlag im Hausverwaltungs-Briefkasten zu hinterlegen. So kann eine kontaktlose Zimmerübergabe sichergestellt werden.

Kann ich meinen Mietvertrag verlängern?

Ja, das ist möglich, sofern wir dein Zimmer nicht bereits weitervermietet haben. Bitte sende uns dazu deine Immatrikulationsbescheinigung für das WiSe 2020/21 zu. Wir werden prüfen, ob dein Mietvertrag bis zum 31.03.2021 verlängert werden kann. Deine Anfrage sende bitte an bewo@studierendenwerk-hamburg.de.

Ich habe meine Wohnung fristgerecht gekündigt und möchte nun aufgrund der aktuellen Situation doch länger wohnen bleiben

Sofern dein Zimmer/Apartment noch nicht weitervermietet ist, kannst du die Kündigung zurückziehen. Haben wir bereits eine Anschlussvermietung, besteht eventuell die Möglichkeit in ein anderes Zimmer umzuziehen – ein Umzugsantrag ist zu stellen. Bitte wende dich an das Team im Beratungszentrum Wohnen – BeWo. Sie helfen dir gerne weiter!

Stornierungen

Ich habe einen Mietvertrag unterschrieben, kann jetzt aber doch aufgrund der Corona-Pandemie nicht einziehen.

Habe ich die Möglichkeit kurzfristig zu stornieren?

Nein, eine kurzfristige Stornierung ist mittlerweile nicht mehr möglich, da wir davon ausgehen, dass jede/r für sich im Vorwege abgewogen hat, ob er/sie in eine unserer Wohnanlagen einziehen möchte – mit allen verbundenen Unsicherheiten der Änderung der Infektionslage. Bei Fragen wende dich bitte direkt an das Beratungszentrum Wohnen – BeWo.
 

Umgang mit Corona in den Wohnanlagen des Studierendenwerks

Besteht die Gefahr, dass meine Wohnanlage geschlossen wird und ich damit meine Wohnung verliere?

Nein, die Wohnheime werden nicht geschlossen. Wenn es einen Infektionsfall im Wohnheim gibt, wird jeder Fall vom örtlichen Gesundheitsamt dokumentiert. Es gelten dann entsprechende Quarantäne-Auflagen für den/die Betroffene/n oder für das gesamte Wohnheim.

Wie sieht das Wohnheimleben derzeit aus – sind Treffen oder Feiern in WGs oder auf Balkonen erlaubt?

Was in Hamburg derzeit erlaubt und was verboten ist, kannst du hier nachlesen.

Wir appellieren trotz der Lockerungen an deine Vernunft: Nimm Rücksicht auf andere, auch auf die, die du nicht kennst.! Übernimm Verantwortung, indem du Maske (richtig) trägst und Abstand hältst!

Ich habe den Verdacht, dass ich infiziert bin, was muss ich tun?

Besteht Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus, melde dich ausschließlich telefonisch bei deinem Arzt oder nimm Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.

Personen, die Kontakt zu einer bestätigt an Covid-19 erkrankten Person hatten, kontaktieren direkt das für ihren Bezirk zuständige Gesundheitsamt, auch wenn sie keine Symptome aufweisen! Das für dich zuständige Gesundheitsamt kannst du hier nach Postleitzahl ermitteln. Bitte setz auch das Studierendenwerk über deine Hausverwaltung umgehend darüber in Kenntnis.

Was passiert, wenn in meiner WG/auf meinem Flur eine Infektion mit dem Covid19-Erreger nachgewiesen wurde?

Die infizierte Person muss sich in häusliche Quarantäne begeben und darf diese erst nach 14 Tagen wieder verlassen. Wir halten regelmäßig telefonischen Kontakt mit den Erkrankten.

Die Versorgung der erkrankten Person wird derzeit über solidarische Nachbarschaftshilfe des Wohnheimes organisiert – niemand muss befürchten, wegen einer Erkrankung nicht versorgt zu werden. Wir unterstützen unsere Haus- und Heimselbstverwaltungen und alle anderen Freiwilligen vor Ort bei der Betreuung erkrankter BewohnerInnen.

Was kann ich tun, um mich zu schützen?

Am besten schützt du dich, indem du folgende Hygieneregeln befolgst:

  • Wasch dir regelmäßig und sehr gründlich die Hände.
  • Huste und niese nur in die Armbeuge, dreh dich dabei zur Seite. Benutze ein Taschentuch, das du sofort danach entsorgst.
  • Abstand halten! Nicht nur zu Erkrankten! 
  • Trag eine Maske in Bussen, Bahnen und beim Einkaufen! Bitte achte darauf, dass die Maske Mund und Nase vollständig bedeckt.

Die wichtigsten Hygienetipps findest du hier.

Gastronomie
Gastronomie

Gastronomie
Gastronomie

Umgang mit dem Corona-Virus

Was tut ihr zu Coronazeiten für meine Sicherheit in den Mensen und Cafés?

Bevor wir unsere Mensen und Cafés eröffnet haben, haben wir in Zusammenarbeit mit externen Hygienefachleuten ein umfangreiches Hygienekonzept ausgearbeitet. Alle MitarbeiterInnen sind diesbezüglich geschult worden. Wir achten überall auf ausreichend Abstand, haben die Tische auseinander gestellt und alles in Kundenkontakt wird regelmäßig desinfiziert.

Was muss ich bei den Besuchen in den Mensen und Cafés beachten?

Wir freuen uns immer, wenn du kommst, aber besuche uns bitte nur, wenn du dich gesund fühlst. Wenn du in unserer Mensa oder Café verweilen möchtest, benötigen wir deine Kontaktdaten. Das Formular für die Daten dafür findest du hier. Im Ausgabebereich, an den Kassen und in den Gängen gilt die Verpflichtung, eine Maske zu tragen. Bitte bewahre einen Abstand von 1,5 Metern. Bitte bezahle in den Betrieben, wo es möglich ist, bargeldlos.

Sind meine persönlichen Daten, die ich bei dem Besuch in den Mensen und Cafés angeben muss, geschützt?

Um ein mögliche Infektionskette im Rahmen der Corona-Virus Bekämpfung möglichst umfassend und kurzfristig nachvollziehen zu können, sind wir im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) verpflichtet, die Kontaktdaten betriebsfremder Personen für den Einsatz im Studierendenwerk festzuhalten. Dazu erfassen wir deine Daten auf den ausliegenden Formularen.

 

Wer ist für Datenverarbeitung verantwortlich?

Verantwortliche Stelle: Studierendenwerk Hamburg AöR, Von-Melle-Park 2, 20146 Hamburg, Tel.: +49 (40) 41902-0, E-Mail: info@Studierendenwerk-hamburg.de, Geschäftsführer: Herr Jürgen Allemeyer

 

Datenschutzbeauftragte (extern):  Gabriele Paulsen – glp consulting,  datenschutz@studierendenwerk-hamburg.de                    
                                                    

Auf welcher rechtlichen Grundlage erfassen wir die Daten?

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist hierbei das Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), zuletzt geändert am 27. März 2020 (BGBl. I S. 587), in Verbindung mit der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 2. April 2020 (HmbGVBl. S. 181), zuletzt geändert am 08. Juni 2020.

 

An welche Empfänger werden die Daten weitergegeben?

Deine Daten werden ausschließlich bei uns im Unternehmen gespeichert und lediglich im Rahmen einer möglichen Covid 19-Infektion auf Anfrage an die zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet.

 

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Deine Daten werden zu den genannten Zwecken für die Dauer von längstens vier Wochen von uns gespeichert. Im Anschluss werden die Daten in unserem Hause gelöscht, es sei denn, dass im Falle einer Covid 19-Infektion die weitere Datenspeicherung von der zuständigen Gesundheitsbehörde veranlasst wird.