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Stipendien aus staatlichen Quellen - Stipendien der Begabtenförderungswerke

Die dreizehn von der Bundesregierung unterstützten Begabtenförderungswerke erreichen mit ihren Bundesmitteln knapp zwei Prozent der Studierenden. Sie fördern alle nach den gleichen Richtlinien des BMBF, so dass die Grundzüge der Förderung bei allen ähnlich sind. Die Werke unterscheiden sich jedoch in ihrer soziopolitischen Ausrichtung.

Die Begabtenförderungswerke fördern Studierende aller Fächer, die in Vollzeit an staatlichen bzw. staatlich anerkannten Hochschulen studieren. Weitere Grundvoraussetzungen für eine Bewerbung sind Begabung und Engagement. Außerdem sollte eine Bewerbung in den ersten Fachsemestern erfolgen.

Gemeinsames Portal der dreizehn Begabtenförderungswerke: www.begabtenfoerderungswerke.de/


Leistungen:

• Finanziell: Die Stipendien der Begabtenförderungswerke werden einkommensabhängig vergeben. Bei den Studierendenstipendien ist neben dem eigenen Vermögen und Einkommen (und ggf. dem des Ehepartners) insbesondere das elterliche Einkommen maßgebend. Der Förderhöchstsatz liegt derzeit bei € 649 zzgl. ggf. einen Zuschlag zur Kranken- und Pflegeversicherung von € 86 für selbst versicherte Studierende. Ergänzend erhalten die Stipendiaten ein einkommensunabhängiges Studienkostenpauschale von monatlich € 300. Studienaufenthalte an ausländischen Hochschulen sind ausdrücklich erwünscht und werden finanziell bezuschusst.


• Ideell: Die finanzielle Unterstützung wird ergänzt durch die so genannte ideelle Förderung. Diese findet in Form von vielfältigen und interdisziplinären Seminare, Symposien, Akademien, Tagungen und Workshops statt. Nicht zuletzt profitieren die Stipendiaten von den vielfältigen Kontakten mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Werke sowie den Vertrauensdozentinnen und -dozenten an den Universitäten und deren Beratungs- und Mentoringangeboten. Im Gegenzug wird ein Einsatz für die Belange des jeweiligen Werkes erwartet, z.B. durch Mitwirkung in der Öffentlichkeitsarbeit.

 

Bewerbung:

Das Bewerbungsverfahren unterscheidet sich im Detail, bei allen Werken folgt auf eine schriftliche Bewerbung bzw. Vorschlag ein Auswahlverfahren, welches verschiedene Gespräche und Auswahlrunden umfasst. Bei diesen Auswahlverfahren ist von einem normalen Bewerbungsgespräch bis zum Assessment Center alles möglich. Immer nötig sind Gutachten von Dozenten bzw. bei Bewerbungen zum ersten Fachsemester Gutachten von Lehrern. Um die Erfolgsaussichten zu erhöhen, ist es sinnvoll, sich gezielt die Stiftung auszusuchen, die am besten mit der eigenen Weltanschauung übereinstimmt. Nähere Informationen zu den einzelnen Auswahlprozederes und den Bewerbungsfristen finden Sie auf den Webseiten der einzelnen Werke. Auf www.arbeiterkind.de schildern erfolgreiche Bewerber ihre Erfahrungen mit den Auswahlrunden.

 

Bewerbungsberechtigter Personenkreis:

Um ein Stipendium durch die Begabtenförderungswerke können sich deutsche Studierende, Studierende aus der EU, sowie Studierende, die zum Kreis der in § 8 BAföG genannten Personen gehören, bewerben. Die parteinahen Stiftungen fördern mit Mitteln des Auswärtigen Amtes auch ausländische Studierende aus der ganzen Welt.


Weitere Informationen:


• Einen Überblick über die einzelnen Begabtenförderungswerke, gemeinsames Profil und
spezifische Angebote finden Sie unter www.begabtenfoerderungswerke.de/.
• Weitere Hintergrundinformationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen der Begabtenförderungswerke erhalten Sie in den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegebenen „Richtlinien zur Förderung begabter Studentinnen und Studenten.

 

 

 


Die dreizehn verschiedenen Begabtenförderungswerke:

 

Das Avicenna-Studienwerk wurde im Jahr 2012 gegründet und im Juli 2013 in die Reihe der vom BMBF anerkannten und geförderten Begabtenförderungswerke in Deutschland aufgenommen. Gefördert werden begabte, leistungsstarke und gesellschaftlich besonders engagierte muslimische Studierende und Doktoranden aller Fachrichtungen. Das Avicenna-Studienwerk möchte dadurch an der Heranbildung verantwortungsbewusster und qualifizierter muslimischer Persönlichkeiten mitwirken und diese angemessen auf Führungspositionen in Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur vorbereiten. Bei dem jüngsten der 13 Begabtenförderungswerke wird Eigeninitiative unterstützt, bei der Ausgestaltung der ideellen Förderung werden Ideen und eigene Initiativen des Stipendiaten gerne gesehen. Interessierte Studierende und Promovierende können sich bei dem Studienwerk direkt bewerben.


Das Cusanuswerk ist das Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche. Es möchte seine Stipendiatinnen und Stipendiaten in ihrem Verantwortungswillen bestärken und dazu befähigen, Dialoge zwischen Wissenschaft und Glaube, Gesellschaft und Kirche anzustoßen. Von den Bewerbern wird erwartet,
• dass sie hervorragende Leistungen im eigenen Fach, ein hohes Reflexionsvermögen
sowie Neugier und Kreativität mitbringen;
• nachdenklich und offensiv sind, Fragen stellen und sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden geben sowie bereit sind, Stellung zu beziehen und Verantwortung zu übernehmen;
• ihren eigenen Glaubensweg ernst nehmen, die Kirche gestalten und mit ihr leben und sich aus ihrem Glauben heraus für andere einsetzen.

Das Recht, Bewerber vorzuschlagen, haben Schulleiter, Hochschullehrer, Mitarbeiter der Hochschulpastoral sowie ehemalige Geförderte. Eine Selbstbewerbung ist ebenfalls möglich.

 

Das Evangelische Studienwerk e.V. Villigst ist das Begabtenförderungswerk der Evangelischen Kirche. Gefördert werden Studierende, die aus christlicher Orientierung Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen wollen. Gegründet 1948 angesichts des Versagens der akademischen Schichten im Nationalsozialismus will das Studienwerk Bildung auf Demokratie, Widerspruchstoleranz, soziale Verantwortung und die Würde des Menschen beziehen.

Für die Aufnahme in das Stipendienprogramm ist neben den fachlichen Leistungen ebenso das gesellschaftliche Engagement (z.B. Kirche, Schule, Umwelt, Politik, Soziales) ausschlaggebend. Wer sich bewerben will, sollte Mitglied in einer evangelischen Kirche sein. Begründete Ausnahmen sind jedoch möglich. Interessierte können sich selbst bewerben. Daneben gibt es ein Vorschlagsrecht (z.B. für die Evangelischen Schulen oder die Vertrauensdozenten).

 

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk wurde im Jahr 2009 als zwölftes Begabtenförderwerk gegründet und fördert besonders begabte jüdische Studierende. Die Förderung setzt auf das Engagement und die Selbstentfaltungsmöglichkeiten der Stipendiaten. Die Stiftung will damit eine Lücke der Geschichte schließen und Begabungen in der jüdischen Gemeinschaft fördern. Die Stiftung erwartet von den Bewerbern überdurchschnittliche Schul- und Studienleistungen, aber auch Einsatz darüber hinaus: in jüdischen Gemeinden, im sozialen Bereich, in der Jugendarbeit, in studentischen Organisationen und im gesellschaftlichen Umfeld. Interessierte Studierende können sich selbst bewerben, daneben ist auch ein Vorschlag durch Schulleiter, Hochschullehrer und Leiter jüdischer Institutionen möglich.


Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung ist die älteste politische Stiftung in Deutschland und ist den Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Das Angebot richtet sich insbesondere an akademische Nachwuchskräfte aus einkommensschwachen Familien sowie an Bewerber mit Migrationshintergrund. Die FES fördert besonders begabte Studierende mit gesellschaftspolitischem Engagement und Persönlichkeit. Dabei kommt es auf das Gesamtbild an. Interessierte Bewerber können sich jederzeit selbständig bei der Friedrich-Ebert-Stiftung bewerben.


Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit fördert die politische Bildung, ermöglicht Politikdialog und Forschung für Freiheit und Menschenrechte. Eine Kernaufgabe der Stiftung ist die Förderung des liberalen akademischen Nachwuchses. Voraussetzung für die Aufnahme in das Bewerbungsverfahren ist die Erfüllung dreier, gleich gewichteter Kriterien: Hochbegabung, charakterliche Qualitäten, liberales politisches und gesellschaftliches Engagement. Studierende können sich bei der Stiftung direkt bewerben.

 

Ziel der Begabtenförderung der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung ist es, zur Erziehung eines persönlich und wissenschaftlich geeigneten hoch qualifizierten Akademikernachwuchses beizutragen. So sollen Studierende finanziell und ideell gefördert werden, die einerseits deutlich überdurchschnittliche Schul- und Studienleistungen vorweisen können, aber andererseits auch über ein ausgeprägtes gesellschaftliches Engagement verfügen. Außerdem sollen die Stipendiaten aus einer christlich-sozialen Grundeinstellung heraus handeln. Es gilt das Prinzip der Selbstbewerbung.


Die Hans-Böckler-Stiftung ist das Studienförderungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes und eines der größten deutschen Begabtenförderungswerke. Ziel ist es, engagierten Menschen, die bereits im Berufsleben stehen oder sich aus eigener Kraft keine Hochschulausbildung finanzieren können, ein Studium zu ermöglichen. Für die Auswahl sind die soziale Bedürftigkeit und die Bereitschaft, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren, ausschlaggebend. Außerdem spielt die persönliche und fachliche Qualifikation für das gewählte Studium eine Rolle.
Es gibt drei verschiedene Bewerbungsverfahren:
 • Gewerkschaftliches Verfahren
Wer gewerkschaftlich organisiert und gesellschaftspolitisch engagiert ist und gute Leistungen im Studium vorweist, kann sich vom DGB und den Gewerkschaften für ein Stipendium vorschlagen lassen.

• Böckler-Aktion Bildung

SchülerInnen, die gesellschaftliches Engagement vorweisen können und einen Anspruch auf den BAföG-Höchstsatz haben, können sich direkt bei der Stiftung bewerben.
• Bewerbung im „ergänzenden Auswahlverfahren“
Wer gesellschaftspolitisch engagiert, noch kein Gewerkschaftsmitglied ist, aber mit den Werten und Zielen der Gewerkschaftsbewegung grundsätzlich übereinstimmt, kann sich im „ergänzenden Auswahlverfahren“ bei den örtlichen Stipendiatengruppen um ein Stipendium bewerben.

Die Bündnis `90/Die GRÜNEN-nahe Heinrich-Böll-Stiftung hat das Ziel, zukünftige Fachund Führungskräfte zu fördern, die Verantwortung übernehmen und sich als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren weltweit für die politischen Grundwerte der Stiftung – Demokratie, Ökologie, Solidarität und Gewaltfreiheit – einsetzen. Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht Nachwuchsförderung als Beitrag zur Förderung der demokratischen Kultur. Die Stiftung verbindet den Leistungsgedanken mit Chancengerechtigkeit: Sowohl Frauen als auch Menschen mit Migrationshintergrund gehören daher zu den besonderen Zielgruppen. Kriterien für die Aufnahme in die Förderung sind hervorragende Leistungen in Schule und Studium sowie gesellschaftspolitisches Engagement. Zudem ist das Persönlichkeitsprofil entscheidend, da die Stiftung junge Menschen ansprechen will, die ihren Gestaltungsspielraum nutzen und erweitern, die kreativ sind und ihre eigenen Ideen umzusetzen wissen. Um ein Stipendium können sich die Studierenden bei der Stiftung direkt bewerben.

Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung gehört zu den größeren Begabtenförderwerken. Ihr Ziel ist es, künftige Leistungseliten und Führungskräfte zu fördern, die in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Kultur und Gesellschaft Verantwortung übernehmen. Die Stiftung orientiert sich bei der Förderung von Stipendiaten an einem Verständnis vom Menschen, das durch christlich-demokratische Wert- und Ordnungsvorstellungen geprägt ist.
Die KAS erwartet von ihren künftigen Stipendiaten:
• überdurchschnittliche Begabung, Leistungsbereitschaft und Engagement im politischen, sozialen, kirchlichen oder kulturellen Bereich
• Persönlichkeitsmerkmale wie Aufgeschlossenheit für neue Fragestellungen, Mut zum eigenen Standpunkt, Toleranz gegenüber Andersdenkenden
• Fähigkeit zum Dialog und zur Kooperation mit Vertretern der eigenen und anderer Fachrichtungen sowie ein fundiertes persönliches Ethos
• Nähe zu den geistigen Grundlagen der Stiftung.

 

Die Rosa Luxemburg Stiftung versteht sich als Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus und steht der Partei „Die Linke“ nahe. Ziel der Rosa Luxemburg Stiftung ist es, durch politische Bildung zur Demokratisierung politischer Willensbildung, zu sozialer Gerechtigkeit und Solidarität sowie zur Überwindung patriarchaler, ethnischer und nationaler Unterdrückung beizutragen. Das Studienwerk vergibt Stipendien an Studierende, die sich durch hohe fachliche Leistungen sowie durch ein ausgeprägtes gesellschaftliches und soziales Engagement im Sinne der Rosa Luxemburg Stiftung auszeichnen. Es gilt das Prinzip der Selbstbewerbung.


Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft fördert Studierende, die das Potenzial für Führungsaufgaben in Wirtschaft und Gesellschaft mitbringen. Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft wird von Unternehmern, Unternehmen und Arbeitgeberverbänden getragen. Sie kooperiert in vielen Bereichen mit anderen großen Wirtschaftsstiftungen. Sie ist überparteilich und konfessionell unabhängig. Wichtige Kriterien für die Stipendiatenauswahl sind Leistung, gesellschaftliches Engagement und Zielstrebigkeit. Initiativbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht.


Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das größte deutsche Begabtenförderungswerk. Sie ist politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig. Durch ihr Förderprogramm vermittelt sie wissenschaftliche Vertiefung, fachübergreifenden Dialog, Weltoffenheit und internationale Erfahrungen. Kriterien für die Aufnahme sind:
Leistung, Initiative und Verantwortungsbewusstsein. Neben hervorragenden fachlichen Leistungen erwartet die Studienstiftung, dass die Bewerber Interessen und Aktivitäten außerhalb ihres Studienfaches entwickelt haben. Für die Aufnahme in die Studienstiftung musste man bisher durch Schulleiter oder Hochschullehrer vorgeschlagen werden. Seit Februar 2010 können sich Studierende im ersten und zweiten Semester aber auch selbst um eine Förderung bewerben. Die Selbstbewerbung ist an einen Auswahltest gekoppelt.

Stipendien aus staatlichen Quellen - Das Deutschlandstipendium

Das Förderprogramm der Bundesregierung ist zum SS 2011 gestartet. Gesucht werden junge Talente und Persönlichkeiten aller Nationalitäten, die Herausragendes leisten. Dabei sind die schulischen Erfolge und/oder die Leistungen an der Universität entscheidend. Aber auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, oder besondere persönliche Umstände werden bei der Vergabe berücksichtigt. www.deutschland-stipendium.de

Unter http://www.deutschland-stipendium.de/de/1970.php finden Sie die am Deutschlandstipendium beteiligten Hochschulen aufgelistet. Bitte informieren Sie sich auf den Homepages der teilnehmenden Hamburger Hochschulen über die näheren Vergabebedingungen.

Stipendien aus staatlichen Quellen - Das Aufstiegsstipendium

Speziell an Berufserfahrene richtet sich das Aufstiegsstipendium.
Das Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist
nach dem Start im Sommer 2008 inzwischen eines der fünf größten Stipendienprogramme in Deutschland. Die Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) ist mit der Durchführung des Programms beauftragt.


Das Stipendium fördert Menschen, die ihr berufliches Können bereits bewiesen haben und durch ein Hochschulstudium ihre Berufschancen weiter verbessern wollen.
Voraussetzungen für die Bewerbung um ein Aufstiegsstipendium sind eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Aufstiegsfortbildung, mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und der Beleg der besonderen beruflichen Leistungsfähigkeit durch eine der folgenden Möglichkeiten:


1. durch die Note der Berufsabschluss- oder Fortbildungsprüfung mit besser als „gut“
oder
2. durch den Sieg bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb
oder
3. durch den begründeten Vorschlag des Arbeitgebers.


Eine Bewerbung ist bis zum Abschluss des 2. Fachsemesters möglich, eine Altersgrenze besteht nicht.
Mit dem Aufstiegsstipendium wird ein Erststudium in Vollzeit oder berufsbegleitend gefördert.

Stipendien aus nichtstaatlichen Quellen

Grundsätzliches:

 

Zurzeit erhält etwa 1% der Studierenden ein Stipendium von privaten Förderorganisationen, Verbänden, Wirtschaftsunternehmen oder Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Es gibt eine Vielzahl von Stipendiengebern, die sich die Unterstützung von Studierenden zur Aufgabe gemacht haben. Da diese meist als Stiftung organisierten Förderer im Gegensatz zu den Begabtenförderungswerken nicht an gemeinsame Richtlinien gebunden sind, können sie sowohl über die Auswahl ihrer Stipendiaten als auch über die Ausgestaltung der Förderung frei entscheiden, wodurch es zu ganz unterschiedlichen Förderkriterien kommt:


• Einige der Stiftungen fördern fächerübergreifend, die meisten suchen sich jedoch gezielt
bestimmte Personengruppen aus, die sie unterstützen möchten.
• Die Auswahl erfolgt nach unterschiedlichsten Kriterien wie zum Beispiel Hochschule, Fachrichtung oder Herkunft etc.
• Ganz unterschiedlicher Ausgestaltung ist auch die Art der finanziellen Unterstützung. Zu finden sind z.B. Vollstipendien, Einmalzahlungen oder die Unterstützung von Auslandsaufenthalten.


Gerade weil die Förderungskriterien so unterschiedlich sind, ist die Suche nach Nischen, die für nur wenige Studierende zutreffen, sehr sinnvoll, da sich so die Chancen auf eine Förderung erhöhen.
Hier stellen wir Ihnen einige Stipendien vor, die fächerunabhängig bzw. nur an Studierende aus dem Hamburger Raum vergeben werden.


Nach weiteren Stipendien können Sie in den Stiftungs- und Stipendiendatenbanken (unter weitere Recherchemöglichkeiten zu finden) recherchieren.


Nichtstaatliche Förderorganisationen, die fächerübergreifend fördern:

 

Reemtsma-Begabtenförderungswerk

Das Reemtsma Begabtenförderungswerk vergibt Stipendien an begabte Studenten, deren Familien ihr Studium nicht oder nur sehr begrenzt unterstützen können. Neben den schulischen bzw. universitären Leistungen der Bewerber sind die besondere Begabung für die angestrebte Ausbildung sowie die Höhe des Einkommens der Erziehungsberechtigten ausschlaggebend für die Bewilligung der Förderung. Das monatliche Einkommen der Erziehungsberechtigten darf 4.125 € brutto nicht übersteigen. Weitere Kriterien wie z.B. soziales Engagement fließen in die Beurteilung des Bewerbers mit ein. Das Reemtsma-Begabtenförderungswerk fördert nur bis einschließlich des neunten Semesters. Hierbei werden die absolvierten Semester des Bachelors mit denen des Masters addiert. Die Laufzeit des Stipendiums endet mit der Vollendung des 30. Lebensjahrs.
Die Förderung steht grundsätzlich allen Studierenden einer deutschen Hochschule offen, also auch europäischen und außereuropäischen Studenten.
Studenten werden mit monatlich 175 € gefördert. Sollten sie über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, erhalten sie 150 € monatlich.
http://www.begabtenfoerderungswerk.de/


Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds
Die Studienstipendien des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds helfen Studierenden, Finanzierungslücken zwischen den Ausbildungskosten und den vorhandenen Eigenmitteln und/oder anderen Stipendien aufzufangen. Die Studienstipendien richten sich an junge Menschen mit wissenschaftlicher Begabung und mit sozialem und gesellschaftlichem Engagement. Ausländische Studierende können sich bewerben, wenn sie im Bundesgebiet studieren.
Zusatz- und Aufbaustudiengänge werden nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert.
Über die Höhe der Zuschussstipendien wird unter Berücksichtigung der finanziellen und sozialen Situation des Bewerbers entschieden. Ergänzt wird die finanzielle Förderung durch ein ideelles Förderangebot. Eine Förderung von Auslandssemestern ist denkbar.
Eine Förderung ist nur möglich, wenn der Studienabschluss bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erreicht wird. http://www.stiftungsfonds.org/

 

Dr. Arthur Pfungst Stiftung
Die Dr. Arthur Pfungst Stiftung fördert Studierende im Erststudium, die gute Studienleistungen vorweisen können. Die Förderung versteht sich als Hilfe für begabte junge Menschen, die ohne finanzielle Unterstützung nicht den ihren Fähigkeiten entsprechenden Berufsabschluss erreichen können. Es werden sowohl deutsche als auch ausländische Studierende gefördert. Leistungen und Bedürftigkeit muss der Antragsteller durch Vorlage von beglaubigten Abschriften oder Fotokopien von Zeugnissen etc. sowie durch Darlegung seiner Einkünfte belegen. Die Bewerbung kann jederzeit erfolgen. Die Förderung läuft ein Jahr; es besteht die Möglichkeit der Verlängerung. Der Umfang der Förderung richtet sich nach dem Bedarf des Stipendiaten und wird individuell festgelegt. http://www.pfungst-stiftung.de/


Förderorganisationen mit herkunfts- und studienortbezogene Stipendien:


Stipendien für Studierende an Hamburger Hochschulen

Georg-Panzram-Büchergeld
Um das Büchergeld können sich allein erziehende Studierende in der Abschlussphase Ihres Studiums bewerben. Nähere Informationen unter der Rubrik „Studierendenwerkseigene Stipendien“.


Horizonte-Stipendienprogramm

Die Claussen-Simon-Stiftung, die Jürgen Sengpiel Stiftung und die Dürr-Stiftung fördert im Rahmen des Programms „Horizonte“ angehende Lehrkräfte mit Migrationshintergrund in Hamburg (und Niedersachsen)  ideell und finanziell. Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund bzw. AbiturientInnen, die planen, Ihr Studium an der Universität Hamburg aufzunehmen sowie Lehrkräfte am Beginn des Vorbereitungsdienstes aller Lehrämter und Fächer können sich bewerben.

 

Karl H. Ditze Stiftung:

Die Karl H. Ditze Stiftung fördert begabte Studierende der HAW Hamburg, der HFBK Hamburg, der TU Hamburg- Harburg und des geisteswissenschaftlichen Bereichs der Universität Hamburg durch die Finanzierung von Forschungsvorhaben, die Ausstattung mit Lern- und Lehrmaterialien.

 

Hermann und Else Schnabel Stiftung:

Die Hermann und Else Schnabel Stiftung vergibt Jahrsstipendien an Studierende aus der Tschechischen Republik, die in Hamburg studieren.

 

Jürgen Sengpiel Stiftung

Die Jürgen Sengpiel Stiftung unterstützt hauptsächlich Hamburger Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund. Momentan gehen die Fördergelder in das Horizonte Stipendium (s.o.), so dass aktuell keine Einzelanträge gefördert werden können.

 

Dr. Ferdinand Hesse Stipendien-Stiftung:

Die Ferdinand Hesse Stipendien-Stiftung unterstützt Studierende, die an dem Wilhelm-Gymnasium in Hamburg ihr Abitur gemacht haben und insbesondere evang. Theologie, Philologie oder Musik studieren.

 

Copernicus e.V.

Der Copernicus e.V. vergibt pro Semester an ost- und mitteleuropäische sowie zentralasiatische Studierende in Hamburg sechsmonatige Vollstipendien für einen Studienaufenthalt mit anschließendem Praktikum.


Stipendien für in Norddeutschland geborene Studierende
Einige Stiftungen unterstützen Studierende, die in einer bestimmten Stadt geboren sind oder in Norddeutschland wohnen: 
 
Fritz-Prosiegel-Stipendium
Dieses Stipendium richtet sich an in Hamburg geborene Studierende, von denen zumindest ein Elternteil Lehrer ist. Nähere Informationen unter der Rubrik „Studierendenwerkseigene Stipendien“.

 

Manke-Förderstiftung Henstedt-Ulzburg

Die Manke-Förderstiftung Henstedt-Ulzburg vergibt Stipendien auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Naturwissenschaften an Studierende, die in Henstedt-Ulzburg ihren Wohnsitz haben und/oder auf einer Schule in Henstedt-Ulzburg ihren Abschluss machen bzw. gemacht haben.

 

Stiftung für das Christaneum in Hamburg:

Die Stiftung für das Johanneum in Hamburg unterstützt bedürftige ehemalige Schüler mit  Stipendien während ihres Studiums.

 

Stiftung für das Johanneum in Hamburg

Die Stiftung für das Johanneum in Hamburg unterstützt bedürftige ehemalige Schüler mit  Stipendien während ihres Studiums.

 

Stipendien für die einzelnen Studienphasen

Stipendien für die Studienanfangsphase


Begabtenförderungswerke, die spezielle Förderprogramme für Schüler bzw. Studienanfänger anbieten:


Hans-Böckler-Stiftung: „Aktion Bildung“
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, die ihren Studienwunsch nicht verwirklichen, weil sie glauben, sich ein Studium nicht leisten zu können.

Es können sich Schülerinnen und Schüler bewerben, die auf dem Weg sind, ihr Abitur oder die Fachhochschulreife zu erlangen. Bewerben können sich auch diejenigen, die sich erst kürzlich für den Hochschulzugang qualifiziert haben. Zwischen der Erlangung der Studienberechtigung und dem Beginn des Studiums sollten nicht mehr als 12 Monate liegen. Bei Bewerbungsschluss dürfen sich die Bewerberinnen und Bewerber maximal im ersten Semester ihres Studiums befinden.


Stiftung der deutschen Wirtschaft: „Studienkompass
Zielgruppe: Schüler, in deren Familien keine akademische Erfahrung vorliegt. Der Studienkompass, eine gemeinsame Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutschen Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft sowie vieler weiterer Partner, motiviert Jugendliche, das zu ihnen passende Studium aufzunehmen.


Rosa Luxemburg Stiftung „Lux like Studium“
Zielgruppe: Lux like Studium ist ein Stipendienprogramm das SchülerInnen und Studieninteressierte ohne akademischen Bildungshintergrund auf dem Weg zu einem Studium motiviert und während des Studienverlaufs unterstützt und berät. Mit Lux like Studium fördert die Rosa Luxemburg Stiftung bereits ab dem ersten Semester und begleiten Sie durch das Studium. In diesem Stipendienprogramm ist eine Bewerbung ausschließlich für angehende Studierende möglich, also für Studieninteressierte, die zum Bewerbungsschluss noch nicht studieren. Die Förderung beginnt mit Beginn des ersten Semesters.
Die Begabtenförderungswerke bieten bei diesen Stipendienprogrammen dieselben finanziellen Leistungen wie in der regulären Förderung. Viele der Stipendien unter "Stipendien aus staatlichen Quellen" sowie unter "Stipendien aus nichtstaatlichen Quellen" kommen ebenfalls bereits zu Studienbeginn in Frage,

informieren Sie sich auch dort.


Stipendien für den mittleren Studienabschnitt
Stipendien für diesen Studienabschnitt finden Sie unter „Stipendien aus staatlichen Quellen“ sowie unter „Stipendien aus nichtstaatlichen Quellen“.


Stipendien für die Studienabschlussphase
In unserer aktuellen Liste mit Stipendien für die Studienabschlussphase finden Sie verschiedene Stipendienmöglichkeiten.

Stipendien für Masterstudierende

Informationen zu Stipendien für Studierende im Masterstudium erhalten Sie hier.

Studierendenwerkseigene Stipendien

 

Fritz-Prosiegel-Stipendium

 

In Erfüllung des letzten Willens des Amtsgerichtsdirektors a.D. Otto Prosiegel vergibt das Studierendenwerk Hamburg alle 2 Jahre das sog. Fritz-Prosiegel-Stipendium. Otto Prosiegel hat im Jahr 1964 testamentarisch verfügt, dass sein gesamtes Vermögen dem Studierendenwerk Hamburg vermacht wird. Das Stipendium hat er nach seinem Vater, Fritz Prosiegel, benannt. Gleichzeitig hat er die folgenden Vergabekriterien festgelegt:

 

Antragsberechtigt sind - in Hamburg geborene Studierende, die - an einer Hamburger Hochschule* eingeschrieben sind und - deren Mutter oder Vater den Beruf der Lehrerin oder Lehrers ausüben oder ausgeübt haben - die Studierende sollen sich zudem durch eine „besondere wissenschaftliche Begabung und Leistung“ auszeichnen

 

* Dazu zählen folgende Hochschulen, die gem. § 2 Abs. 1 u. 2 StWG vom Studierendenwerk betreut werden: - Universität Hamburg - Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg - Hochschule für bildende Künste - Hochschule für Musik und Theater - Technische Universität Hamburg-Harburg - Bucerius Law School - HafenCity Universität
Die Stipendien werden ausgezahlt als monatliche Förderung von max. 250 € oder als einmaliges Büchergeld von max. 500 €. 

   

Wenn Sie Fragen zum Fritz-Prosiegel-Stipendium haben, wenden Sie sich bitte an unser Beratungszentrum Studienfinanzierung – BeSt.  

 

Hier finden Sie Infos und Bewerbungsbogen zur Ausschreibung 2017. Bewerbungsfrist ist der 10. März 2017.

 

 

Georg-Panzram-Büchergeld
der im November 2002 im Alter von 81 Jahren verstorbene Georg Panzram hat dem Studierendenwerk Hamburg testamentarisch seinen Nachlass vermacht.
Das Studierendenwerk hat diese Erbschaft in ein Stipendium überführt und vergibt alle zwei Jahre aus den Zinsen Stipendien in Form eines einmaligen Büchergeldes an Studierende.


In Erinnerung an die soziale Ausrichtung des Verstorbenen sind antragsberechtigt:
- an einer Hamburger Hochschule* immatrikulierte Studierende
- die allein erziehend mindestens ein Kind betreuen und
- sich in der Abschlussphase ihres Erststudiums befinden.

* Dazu zählen folgende Hochschulen, die gem. § 2 Abs. 1 u. 2 StWG vom Studierendenwerk betreut werden:


- Universität Hamburg
- Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
- Hochschule für bildende Künste
- Hochschule für Musik und Theater
- Technische Universität Hamburg - Harburg
- Bucerius Law School
- HafenCity Universität

 

Die nächste Ausschreibung wird 2018 erfolgen und auf unserer Website bekannt gegeben.

Wenn Sie Fragen zum Georg-Panzram-Büchergeld haben, wenden Sie sich bitte an unser Beratungszentrum Studienfinanzierung (BeSt).

Stipendienprogramme der Hamburger Hochschulen

Die Hamburger Hochschulen haben auf ihren Internetseiten eigene und externe Stipendien zusammengestellt, um die sich ihre Studierenden bewerben können.


Universität Hamburg
Info-Seite zur Förderung von Studierenden

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Info-Seite zu Stipendien

Technische Universität Hamburg-Harburg
Info-Seite zu Stipendien mit Stipendienführer der TU zum Herunterladen


Hafen City Universität

Stipendien speziell für an der HCU eingeschriebene Studierende


Hochschule für Bildende Künste

Auf dieser Seite sind die für HfBK-Studierende in Frage kommenden Fördermöglichkeiten zusammengefasst

 

Hochschule für Musik und Theater
Auflistung von Stiftungen, die Studierende der HfMT fördern

 

Bucerius Law School
Informationen zu Stipendien finden Sie unter der Rubrik „Finanzierung“ und bei den jeweiligen Studiengängen.

Hinweise zu fächerspezifischen Stipendien finden Sie auf den Internetseiten Ihres Fachbereiches.
Eine Aufstellung der Fördermöglichkeiten für Auslandsaufenthalte, die einzelne Hamburger Hochschulen bieten, finden Sie hier.

Stipendien für Studierende mit chronischer Erkrankung/Behinderung

Informationen zu Stipendien für Studierende mit chronischer Erkrankung/Behinderung erhalten Sie hier.

Kontakt


Beratungszentrum Studienfinanzierung – BeSt

Grindelallee 9

(Erdgeschoss)

20146 Hamburg

(Nähe Bahnhof Dammtor)

Telefon: +49 / 40 / 42 815 - 5107, - 5108

Fax: +49 / 40 / 41 902 - 6126

best@studierendenwerk-hamburg.de

Öffnungszeiten

Mo 9.30 - 15.00 Uhr

Di, Do 9.30 - 17.00 Uhr

Fr 9.30 - 13.00 Uhr

Der Briefkasten in der Grindelallee ist durchgängig zugänglich.

  • Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI

    BeSI - Beratungszentrum Soziales & Internationales

    Vertrauliche und kostenlose Beratung in sozialen, persönlichen und wirtschaftlichen Fragen