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Kindergeld

Eltern steht Kindergeld zu, wenn sie ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Es ist unabhängig vom Einkommen der Eltern. Kindergeld für ein und dasselbe Kind kann nur eine Person erhalten. Der Kindergeldanspruch ist gesetzlich geregelt im Einkommenssteuergesetz (EStG) und im Bundeskindergeldgesetz (BKGG). Es ist nach der Zahl der Kinder gestaffelt und beträgt zurzeit für das erste und zweite Kind 192 €, für das dritte Kind 198 € und ab dem vierten Kind 223 € pro Monat.


Kindergeld kann in der Regel nicht von Studierenden mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetz in Anspruch genommen werden!

Ausführliche Informationen zum Kindergeld bietet das „Infoblatt Kindergeld“ des Bundeszentralamtes für Steuern.

Beratung und Antragstellung erfolgen bei der für den Wohnort zuständigen Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. Beratung dazu erhalten Sie auch im Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI.

Unterhalt für das Kind

Mütter und Väter sind gegenüber ihren Kindern unterhaltspflichtig. Bei getrennt lebenden Eltern erfüllt der Elternteil, bei dem sich das Kind aufhält, in der Regel die Unterhaltspflicht durch die Pflege und Erziehung des Kindes, der sogenannte Naturalunterhalt. Der andere Elternteil ist zum Barunterhalt verpflichtet. Es ist die Aufgabe des sorgeberechtigten Elternteils, die Unterhaltsansprüche des Kindes zu klären. Eine freiwillige Unterhaltsverpflichtung kann beim Jugendamt kostenlos oder beim Notar kostenpflichtig beurkundet werden. Auch eine gerichtliche Klärung der Höhe des Unterhaltsanspruchs kann nötig sein, so dass im Konfliktfall bei Nichtzahlung des Unterhalts z. B. auch gepfändet werden kann.

Die Höhe des Unterhalts orientiert sich am Einkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils. Hierfür gibt es bestimmte Freibeträge/Einkommensgrenzen.
Eine Orientierung bietet die „Düsseldorfer Tabelle“.  Die Abteilung für Beistandschaften der Jugendämter, die Öffentliche Rechtsauskunft und Vergleichsstelle Hamburg (ÖRA) sowie Anwälte und Notare beraten zu Unterhaltsansprüchen für Mutter und Kind. 

Unterhaltsvorschuss

Einen Unterhaltsvorschuss können alleinerziehende Studierende, falls der unterhaltspflichtige Elternteil keinen ausreichenden Unterhalt für das Kind zahlt, vom Jugendamt erhalten. Nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) erhält ein Kind einen Unterhaltsvorschuss, wenn es in Deutschland seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat und mit dem alleinerziehenden Elternteil in einem Haushalt zusammenlebt und von dem anderen Elternteil nicht mindestens Unterhalt in Höhe des gesetzlichen Mindestunterhalts erhält und das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Die Leistungen nach dem UVG betragen abzüglich des Kindergeldes monatlich für Kinder bis zu fünf Jahren 150 € und für Kinder von sechs bis zwölf Jahren 201 €. Der Unterhaltsvorschuss wird monatlich im Voraus und maximal für 72 Monate (sechs Jahre) gezahlt und endet spätestens, wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr vollendet.


Unterhaltsvorschuss kann in der Regel nicht von Studierenden mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetz in Anspruch genommen werden!

Ausführliche Informationen zum Unterhaltsvorschuss bietet die Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Beratung und Antragstellung erfolgen bei dem für den Wohnort zuständigen Jugendamt. In Hamburg Gemeldete finden ihr Jugendamt hier, alle anderen hier.

Beratung dazu erhalten Sie auch im Beratungszentrum Soziales & Internationales –  BeSI.

Sozialgeld

Bedürftige Studierende können, auch wenn sie selbst BAföG-Zahlungen erhalten, für ihr Kind Sozialgeld nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch beantragen. Voraussetzung ist, dass das Einkommen des Kindes (Unterhalt, Kindergeld etc.) den grundsicherungsrechtlichen Bedarf (Regelleistung plus angemessene anteilige Warmmiete) nicht übersteigt. Die Leistungsberechtigung scheidet aus, wenn der Bedarf des Kindes durch vorrangige Leistungen (Wohngeld, Kinderzuschlag) gedeckt werden kann.


Sozialgeld kann in der Regel nicht von Studierenden mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetz in Anspruch genommen werden!

Die Antragstellung erfolgt bei dem für den Wohnort zuständigen Jobcenter. In Hamburg Gemeldete finden ihr Jobcenter hier, alle anderen hier.

Beratung dazu erhalten Sie im Beratungszentrum Soziales & Internationales  – BeSI.

Leistungen für Bildung und Teilhabe

Kinder und Jugendliche aus Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag, Leistungen im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes beziehen, können Leistungen für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben erhalten. Hierunter fallen neben jährlichen 100 € für Schulmaterialien und Kostenübernahmen von Klassenfahrten auch Zuschüsse zur Mittagsverpflegung in den Kitas und Schulen, zur Lernförderung und zu sozialen und kulturellen Aktivitäten (Mitgliedschaft in Sportvereinen, Musikunterricht, etc.).


Diese Leistungen können in der Regel nicht von Studierenden mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetz in Anspruch genommen werden!

Ausführliche Informationen bieten die Internetseiten zum Hamburger Bildungspaket.
Die Antragstellung erfolgt bei den jeweils zuständigen Stellen.

Beratung dazu erhalten Sie im  Beratungszentrum Soziales & Internationales  – BeSI.

Übernahme von Kinderbetreuungskosten

Kinder mit Wohnsitz in Hamburg

Zur Entlastung bei den Kosten für die Kinderbetreuung in einer Kita oder durch eine Tagesmutter können Eltern mit Wohnsitz in Hamburg einen Kita-Gutschein bzw. eine Tagespflegebewilligung beantragen, wodurch ein Großteil der Kosten übernommen wird. Die Höhe des Eltern-Eigenanteils hängt vom Betreuungsangebot, der Betreuungsdauer, der Familiengröße und dem Familieneinkommen ab. Der Betreuungsumfang richtet sich nach der Arbeitsstundenzahl im Rahmen der Erwerbstätigkeit bzw. des Studiums. Bei einem Vollzeitstudium samt Wegezeiten wird in der Regel ein acht-Stunden-Platz bewilligt.

Ausführliche Informationen rund um die Kinderbetreuung in Hamburg bietet das Hamburger Kita-Informationssystem.

Kinder mit Wohnsitz in einem anderen Bundesland

Kinder mit Wohnsitz außerhalb Hamburgs können in den Hamburger Kitas betreut werden, wenn die Stadt bzw. die Gemeinde, in der sie gemeldet sind, die Kostenübernahme erklärt. Einen Rechtsanspruch für diese Kostenübernahme gibt es nicht. Häufig ist es davon abhängig, ob der Betreuungsbedarf auch vor Ort gedeckt werden kann oder nicht.

Beratung und Antragstellung erfolgen in der für Kindertagesbetreuung zuständigen Stelle bzw. in der jeweiligen Tagespflegebörse des Wohnortes.
Beratung dazu erhalten Sie im Beratungszentrum Soziales & Internationales  – BeSI.

Kinderteller

Das Studierendenwerk Hamburg unterstützt Studierende mit Kindern mit dem kostenlosen Kinderteller in den Mensen. Kinder eingeschriebener Studierender an den vom Studierendenwerk betreuten Hochschulen erhalten bis zum Alter von 12 Jahren gegen Vorlage der YoungsterCard je ein kostenloses Essen in allen Mensen des Studierendenwerks Hamburgs und in den Cafés Canela, dellÁrte und Café Alexanderstraße. Dieses Angebot gilt für alle warmen Speisen und wird auf einem speziellen Kinderteller ausgegeben. An der Ausgabe und an den Kassen muss die Youngster Card und der Studierendenausweis vorgezeigt werden.
 

Studierende können die YoungsterCard für ihre Kinder in jeder Mensa direkt bei der jeweiligen Mensaleitung beantragen. Eine vorläufige Bescheinigung wird direkt beim Ausfüllen des Antrages ausgehändigt. Oder schicken Sie den Antrag per Post an die Hochschulgastronomie. Der Ausweis wird Ihnen ebenfalls per Post zugesandt.

Kontakt

Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI

Grindelallee 9

3. OG

20146 Hamburg

Telefon: +49 / 40 / 419 02 - 155

Fax: +49 / 40 / 419 02 - 6180

besi@studierendenwerk-hamburg.de

Persönliche Beratung ohne Voranmeldung

Di, Do 9.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr

sowie Termine nach Vereinbarung

  • Beratungszentrum Soziales & Internationales – BeSI

    BeSI - Beratungszentrum Soziales & Internationales

    Vertrauliche und kostenlose Beratung in sozialen, persönlichen und wirtschaftlichen Fragen

  • Bei uns gibt es den kostenlosen Kinderteller!

    Kinder bis 12 Jahre von studierenden Eltern können bei uns in den Mensen und einigen Cafés kostenlos essen. Nutzen Sie den Kinderteller ...

  • CampusNest Harburg

    CampusNest

    Im CampusNest Harburg finden Studierende und Lehrende auf dem Campus der TUHH eine flexible und liebevolle Kinderbetreuung – auch außerhalb der Regelbetreuungszeiten.